Ugandafest im Klostergarten einmal mehr Anziehungsmagnet
St. Felix mit Uganda eins

Im Fahrradgottesdienst verabschiedete Pater Stanislaus Sabine Rupprecht (links) nach sieben Jahren Dienst am Altar. Bilder: prh (2)
 
Im Fahrradgottesdienst verabschiedete Pater Stanislaus (links) Sabine Rupprecht (rechts) nach sieben Jahren Dienst am Altar mit einer Urkunde und einem Assisi-Kreuz.

Es hat sich auch unter der neuen Klosterleitung von Guardian Pater Stanislaus nichts verändert: Das 17. Ugandafest am Sonntag ist Anziehungsmagnet nicht nur für Fahrradfahrer, sondern auch für viele Gläubige, die die gute Sache unterstützen wollen.

(prh) Die Biker radelten in großer Zahl den Felixberg hinauf zum Fahrradgottesdienst, einem der Höhepunkte des Fests zugunsten der Uganda-Mission der Franziskaner-Minoriten. Im Freiluftgottesdienst im Klostergarten erinnerte der Geistliche an 16 Jahre Bestehen des Benefizfestes. "Seit damals ist St. Felix mit Uganda eins. Es ist ein glücklicher Tag, dass wir hier zusammenkommen, und ich freue mich, in dieser Gemeinschaft mitmachen zu dürfen."

Trotz strahlendem Sonnenschein fiel ein Schatten auf die Herzen der Kirchgänger, als Pater Stanislaus von der Erkrankung seines Vorgängers und dessen momentanen Unabkömmlichkeit von der Missionsstation berichtete. "Sonst wäre Pater Stan heute sicher bei uns gewesen", zeigte er sich sicher.

Keine Neuaufnahme

St. Felix sei ein Ort, wo man Stille fühlen und die Antwort Gottes auf seine Fragen deutlich hören könne. Die Bilder an der Kirchendecke seien ein eindeutiger Beweis eines Lebens, das aus einfachsten Umständen begonnen und zur Heiligkeit geführt habe. Er hoffte, dass keiner hungrig und durstig nach Hause gehe, sondern von vielen fruchtbaren Begegnungen und Gesprächen zur Hilfe am Nächsten inspiriert werde. Er dankte den vielen fleißigen Helfern, ohne die das Fest hätte gar nicht stattfinden können.

Die geplante Neuaufnahme von zwei Ministranten musste auf den Herbst verschoben werden. Die 16-jährige Sabine Rupprecht wurde nach sieben Jahren Dienst am Altar verabschiedet. "Damals dachte ich, man muss das einfach mal machen, und es war wirklich eine sehr schöne Zeit", gestand sie. Pater Stanislaus überreichte ihr zum Dank neben einer Urkunde ein Kreuz, das er aus Assisi mitgebracht hatte.

Am Ende des Gottesdienstes, der von der Gruppe "Carpe Diem" musikalisch gestaltet wurde, segnete der Guardian die Fahrräder. "Sie haben damit einen Rundumschutz erworben, und das Weihwasser sorgt dafür, dass man vor Regen sicher ist", meinte er schmunzelnd.

Mit ihrem Drahtesel war Anna Wolf aus Weiden erstmals auf den Felixberg geradelt. Sie zeigte sich begeistert von der Atmosphäre des Festes im Klostergarten und wollte am Nachmittag noch einmal mit ihren Enkeln anradeln.

Viele fleißige Hände, allen voran der Ugandakreis, sowie die Eltern der Minis und die Feuerwehr Roschau trugen zum Gelingen des Festes bei. Neben Steaks, Weiß- und Bratwürsten wurde ein opulentes Kuchenbüfett angeboten. Das eine oder andere Schnäppchen ließ sich auf dem kleinen Flohmarkt und dem Bücherflohmarkt ergattern.

Werbung für guten Zweck

Für die Kinder drehte ein Karussell seine Runden, wurde eine Schminkecke eingerichtet und Martin Stegers "Labyrinth" aufgebaut. Für die musikalische Unterhaltung sorgten das Akkordeonorchester der Musikschule und die Stadtkapelle.

An einer Schautafel dokumentierten Bilder das Leben und arbeiten in Kakooge. Mit dem großen Salatbüffett, ebenfalls von den Eltern der Minis gesponsert, endete das Fest, das auch heuer wieder erfolgreich für einen guten Zweck Werbung betrieb.
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