24.08.2017 - 17:54 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Vorbildliche Gemeinschaftsleistung der DJK Neustadt/WN Schonfrist für neuen B-Platz

Das Wetter ist ideal. Der Rasen auf dem B-Platz sprießt, dass es eine wahre Freude ist. Die Fußballer der DJK können es kaum erwarten, dass sie wieder darauf trainieren dürfen.

Die Sanierung des B-Platzes ist der DJK voll gelungen. Vorsitzender Wolfgang Schwarz und Fußball-Abteilungsleiter Achim Neupert freuen sich über den Rasen, der dank der idealen Witterung optimal gewachsen ist. Bilder: Schönberger (2)
von Martin Staffe Kontakt Profil

Doch Vorsitzender Wolfgang Schwarz und Fußball-Abteilungsleiter Achim Neupert mahnen zur Geduld. Sie wollen kein Risiko eingehen und den Platz noch schonen, damit das Grün optimal verwurzeln kann. Wahrscheinlich wird er den Kickern erst wieder im Frühjahr zur Verfügung stehen.

Der Startschuss für die Sanierung des Trainingsplatzes fiel im Mai. Den Auftrag erhielt die Neustädter Peter Meyer Landschaftsbau GmbH & Co. KG. "Auf dem gesamten Feld wurden 900 Meter Drainagen gelegt", berichtet Bauleiter Jürgen Janner. Dazu musste viel Fels entfernt werden. Das Fußballfeld wurde mit einer Humus-Sand-Mischung aufgefüllt. Die Feinplanung erfolgte per Hand. Nach Ansäen und Düngen hieß es "viel gießen und wässern".

Schwarz und Neupert loben die großartige Gemeinschaftsleistung der Fußball-Abteilung. Alle hätten an einem Strang gezogen. Spieler und Funktionäre waren sich nicht zu schade und haben zu Schaufel und Pickel gegriffen. "Sie haben viele ehrenamtliche Stunden geleistet", erkennt Schwarz dankbar an. "Da ist wieder einmal der DJK-Gemeinschaftsgeist sichtbar geworden." Allein Platzwart Jürgen Greiner habe Hunderte Stunden auf der Baustelle verbracht. "Der hat nicht selten bis um 23 Uhr geschaufelt", weiß Neupert. Aber auch Georg Bauer für das Technische und Max Peter für die Finanzen hätten sich vorbildlich mit eingebracht.

Die Folge: Dadurch konnte viel Geld gespart werden. Auf 62 550 Euro ist das Projekt veranschlagt. Jetzt liegt der Verein laut Schwarz bei rund 40 000 Euro. Dank Darlehen und Zuschüsse habe die DJK noch keine Eigenmittel aufwenden müssen.

Die restliche Summe verschlingt das Flutlicht für den A-Platz, womit ein langgehegter Wunsch in Erfüllung geht. Hier drängt die Zeit ein wenig. Eigentlich bräuchte man die Scheinwerfer schon bis in zwei, drei Wochen, weil es ab September schnell finster wird.

Aber so zügig ist das nicht zu schaffen. Spartenchef Neupert ist dankbar, dass die umliegenden Vereine, der SV Wurz und der SV Störnstein, der DJK entgegenkommen. Auf ihren Plätzen dürfen die DJK-Kicker vorübergehend trainieren.

Immerhin sind Woche für Woche 16 Mannschaften im Einsatz - von den Bambini bis zu den Alten Herren. Und auch der Landkreis kommt dem mit fast 1600 Mitgliedern größten Verein in der Kreisstadt entgegen und stellt weiter den Gymnasium-Sportplatz zur Verfügung.

Äußerst erfreulich erweist sich für die DJK die Erschließung des neuen Baugebiets Rumpler drei. Beim Kreisverkehr erhält der Verein endlich eine optimale Zufahrt zu ihrem Sportgelände mit Sportheim. Zudem errichtet die Stadt hier direkt einen neuen Parkplatz mit etwa 40 Stellplätzen, den die DJK mit benützen kann. Und nicht zuletzt steht den vielen Kindern und Jugendlichen durch den Lückenschluss im Baugebiet nun ein sicherer Fußweg zur Verfügung.

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