09.12.2016 - 02:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Claudia Biller-Fütterer und Gerda Gillitzer stellen in der Neustädter Filiale der Vereinigten ... Zum Geldgeschäft der Kunstgenuss

( prh) Ein "altes" Kunst-Paar - Gerda Gillitzer und Claudia Biller-Fütterer - stellt in der Neustädter Filiale der Vereinigten Sparkassen Eschenbach-Neustadt-Vohenstrauß aus. Bereits zum achten Mal präsentieren die Künstlerinnen aus dem Altlandkreis Vohenstrauß gemeinsam ihre Werke, die sich gegenseitig ergänzen.

Claudia Biller-Fütterer (Zweite von rechts) und Gerda Gillitzer (Dritte von links) stellen ihre Bilder und Skulpturen die nächsten vier Wochen in der Neustädter Filiale der Vereinigten Sparkassen aus. Bild: prh
von Hans PremProfil

Neugierig auf Struktur

Da ist auf der einen Seite die Autodidaktin Biller-Fütterer. Dynamik in der Struktur und außergewöhnliche Elemente prägen ihre Bilder. Sie ist neugierig auf Oberflächen, Strukturen, auf Farbe in Verbindung mit Materialien. Der Betrachter ihrer überwiegend in Mischtechnik erstellten Werke geht auf eine Entdeckungsreise, auf der er manchmal Fragmente wie Holz, Baumrinde, Papier, Schnüre oder gar Bienenwaben entdeckt.

"Wo der Betrachter nicht schnell urteilen kann - ach ja, ein Baum, ein Mensch, ein Berg - ist er in seiner Wahrnehmung gefordert", erklärte sie bei der Vernissage. Gillitzer versteht sich als Keramikerin und Kunsthandwerkerin. Sie arbeitet in Aufbau- und Plattentechnik und liebt das Experimentieren, Ausprobieren. Sie will alle Sinne offen halten für Neues. Formen, Zeichen, Oberfläche, Struktur und Farbe verschmelzen in ihren Arbeiten zu neuen Verbindungen. Die in Pleystein lebende gebürtige Wienerin fühlt sich dem Material Ton verbunden, und damit der Erde. Ihn kombiniert die Künstlerin in vielen Formen mit einem ebenfalls uralten Motiv: dem Menschen, der Figur, dem menschlichen Kopf.

Ein Hauch Picasso

Immer wieder glaubt man, einen Hauch von Picasso in ihren Skulpturen zu entdecken. Ihr Wissen hat sie nämlich unter anderem beim französischen Künstler und Töpfer Michel Anasse aus Vallauris, einem Schüler Picassos, vertieft. "Es gibt viel zu entdecken", freute sich der stellvertretende Filialdirektor Michael Striegl. Er war überzeugt, dass viele Interessierte die Objekte und Bilder die nächsten vier Wochen bewundern werden. Der Pleysteiner Bürgermeister Rainer Rewitzer ging auf die Symbiose von Kunst und Geld ein.

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