02.02.2018 - 20:00 Uhr
Neustadt an der Waldnaab

Museum bittet länger zum Diktat Schreibmaschinen-Ausstellung verlängert bis Mitte März

Altenstadt/WN. Schreibmaschinen scheinen eine Faszination auszustrahlen. Sammler Klaus Hundhammer und der Vorstand des Heimatvereins Altenstadt freuen sich über den Zuspruch. Sie beschlossen, die Ausstellung im örtlichen Museum bis Mitte März zu verlängern.

Klaus Hundhammer zeigt im Altenstädter Museum rund 50 alte Schreibmaschinen. Bild: cr
von Rainer ChristophProfil

Die Wunderwerke der Feinmechanik, deren Erfinder aus Tirol kam, haben im Museum seit Januar Zuwachs bekommen. Das älteste Exemplar der Schau ist 115 Jahre alt. Die Resonanz auch aus anderen Landkreises war so groß, dass Hundhammer durch 14 weitere alte Maschinen seine Sammlung erweitern konnte. Darunter ist das DDR-Modell "Orbis", hergestellt in Erfurt. Von dort siedelte die Firma 1947 nach Wilhelmshaven um. Sie nannte sich nun "Olympia". 1991 gab sie auf. Der Computer verdrängte die Schreibmaschine endgültig. Anfang 1969 beschäftigte "Olympia" noch über 20 000 Mitarbeiter. Das Unternehmen war Nummer eins der deutschen Büromaschinenhersteller und gehörte zu den drei größten der Welt. Millionen Menschen lernten auf dem "Olympia"-Modell "Monika" das Maschinenscheiben.

Klaus Hundhammer hat schon mit der Wirtschaftsschule Weiden Kontakt aufgenommen. Ihm schwebt ein Schreibmaschinen-Wettbewerb vor. Vielleicht lässt sich auch die Mittelschule in Altenstadt begeistern. Der Vorstand des Heimatvereins ist bereit, die Ausstellung an interessierte Museen zu verleihen und im Gegenzug eine andere Schau zu bekommen. Das Museum am Pfarrplatz ist mittwochs von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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