Neustädter Handschuh von Karl IV. in Landesausstellung in Nürnberg
Des Kaisers Faustpfand in frischer Form

Nürnberg/Neustadt/WN. Dass Karl IV. Handschuhe als Bekräftigung einer Schenkung hinterließ, war für den Kaiser nicht ungewöhnlich. Doch der aus Ziegen- und Hammelleder, der normalerweise im Stadtmuseum Neustadt/WN zu sehen ist, gilt als der einzig erhaltene. 1354 vermachte Karl das gute Stück der Stadt als Faustpfand, dass er den Bürgern Wald geschenkt hatte, den sie bis heute gemeinsam nutzen. Bis 5. März ist das edle Stück eines der wenigen persönlichen Exponate des Herrschers in der Landesausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Der frisch restaurierte Handschuh wird von s-förmig gezwirnten Fäden zusammengehalten. Dr. René Küppers vom Haus der bayerischen Geschichte geht davon aus, dass er an der rechten Hand getragen wurde. Textilrestauratorin Janna Knejfl hat das historische Stück ausgepolstert, so dass Besucher einen plastischen Eindruck erhalten. Bild: ui

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.