Bauausschuss wählt neue Stühle für Stadthallenrestaurant aus - Variabel und bayerisch
Entscheidung mit Hirn und Hintern

Markus Götz (links) erläuterte den Stadträten und Pächter Peter Siller (Dritter von links) seine Ideen für das neue Stadthallenrestaurant. Bild: arw

Arbeit im Sitzen sind die Mitglieder des Bauausschusses eigentlich gewohnt. Beim Besuch der Stadthalle erfuhr das Wort "Sitzung" aber eine ganz neue Bedeutung. Die Stadträte sollten am eigenen Leib testen, welcher der drei in Frage kommenden Stuhltypen ins neue Stadthallenrestaurant kommt. Einstimmig entschied sich der Ausschuss für einen Holzstuhl aus Buche, der anschließend nussbaumfarben gebeizt wird.

Einige Sitzgelegenheiten sollen zudem Armlehnen bekommen. Architekt Markus Götz erläuterte anhand von Plänen und Vorlagen die Möglichkeiten, wie das Restaurant gestaltet werden kann. Bürgermeister Rupert Troppmann betonte, dass der Stadtrat für die Umgestaltung 40 000 Euro genehmigt hat.

Theke, Rückwand und Fußboden bleiben wie sie sind. In Anwesenheit der neuen Pächter Peter Siller und Monika Habelt betonten alle, dass die Gaststätte so weit es räumlich machbar ist, bayerischen Charakter erhalten soll. Man will versuchen der Metallkonstruktion und dem hohen Raum entgegenzuwirken. So soll gleich gegenüber des Eingangsbereichs die Garderobe ihren Platz bekommen und links um die Ecke ein Stammtisch eingerichtet werden.

Viel Wert legte man bei der Planung darauf, dass Tische und Stühle je nach Wunsch der Gäste umgruppiert werden können. So soll es möglich sein, eine lange Tafel oder kleinere Gruppentische zu bilden. An die Theke kommen bequeme Hocker. Die Raumbeleuchtung bleibt als gedämpfter Hintergrund erhalten. Es werden jedoch noch zusätzliche Stehleuchten integriert. Bis zur nächsten Stadtratssitzung muss Architekt Götz die Kostenaufstellung zur Entscheidung vorlegen. Heribert Schubert (SPD) erinnerte daran, dass man die Vergrößerung des Foyers bald besprechen sollte.

Bei einer Überprüfung der Brandmeldeanlage im Rathaus wurde festgestellt, dass die Melder nicht mehr zulässig sind. Auf Empfehlung des Bürgermeisters beschloss der Ausschuss, die neue Anlage auf zehn Jahre für monatlich 235 Euro zu mieten.
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