BRK-Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe zeigen ihr Angebot - Staatsurkunden ...
Schüler stellen ihre Schule vor

Mit einem "Tag der offenen Tür" hat sich die Altenpflegeschule des Roten Kreuzes der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Organisation lag in den Händen der Schüler.

In der Altenpflege fehlen bereits jetzt Fachkräfte. Für die Zukunft werden nach Angaben von Fachleuten weitere Mitarbeiter dringend gebraucht. In Neustadt absolvieren derzeit 120 junge Menschen die Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger oder zum staatlich geprüften Pflegefachhelfer.

Die Ausbildung zum Altenpfleger dauert drei Jahre, erfuhren die Besucher. Voraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss. Die Altenpflegeschule vermittelt die theoretischen Grundlagen der Pflege, das Wissen über die Lebenswelten und sozialen Netzwerke alter Menschen und die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen. Die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer vermittelt Kenntnisse, die für eine qualifizierte Pflege und Betreuung alter Menschen unter Anleitung einer Fachkraft befähigen.

Wichtiges Ziel der Schule ist es, Ausbildungsqualität nahe an den Interessen der Kooperationspartner und der Schüler zu sichern. Derzeit arbeitet die Schule mit etwa 50 Einrichtungen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens zusammen.
Die Schüler zeigten den Besuchern einen Einblick in Ausbildungsinhalte, wie therapeutische und prophylaktische Lagerungen, Vitalzeichenkontrolle und ein Handbad mit Massage. An einem Stand testeten die Besucher ihre Kenntnisse der menschlichen Anatomie. Dort galt es, an einem Kunststoff-Oberkörper den richtigen Platz für Leber, Herz, Lunge, Magen und Milz zu finden.

Für die kleinen Besucher war eine Spielecke eingerichtet. Zwei Schülerinnen aus dem ersten Ausbildungsjahr boten Kinderschminken an.

Zur Stärkung gab es selbstgebackenen Kuchen und Torten sowie liebevoll hergerichtete kalte Canapées. Die musikalische Begleitung von Sabrina Ott und Laurena Blechinger sorgte für Kurzweil.

In der "Cafeteria" bestand die Gelegenheit, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben. Dazu waren alte Werkzeuge und Haushaltsgeräte ausgestellt. Erinnerungsarbeit hilft gerade alten Menschen, Verluste zu überwinden und Identität zurückzugewinnen.

Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer und BRK-Bildungsbeauftragter Uwe Suchomel überreichten mit Schulleiterin Iris Engelbrecht-Schärl erstmals für die besten Absolventinnen des vergangenen Schuljahres Staatspreisurkunden für einen hervorragenden Abschluss mit einem Notendurchschnitt unter 1,5. Die einjährige Ausbildung als Pflegefachhelfer schlossen Petra Schörner (Abschlussnote 1,2) und Silke Grünthaler (1,4) mit außergewöhnlichen Leistungen ab.

Auszeichungen für die besten Abschlüsse der dreijährige Altenpflegeausbildung gingen an Verena Hammer, Eva-Maria Neudert, Miriam Sennert (alle 1,33) sowie an Regina Feiler, Petra Krebs, Tatjana Rubas (alle 1,0).
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