10.08.2014 - 00:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Bürgerwehr und Marketenderinnen organisieren Fest in Erinnerung an Traditionswirtshaus Alte "Bären"-Herrlichkeit

Das waren noch Zeiten, als es im Gasthaus "Zum Bären" samt Garten hoch her ging. Daran erinnert heute die Historische Bürgerwehr Neustadt beim Hoffest. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr zeigte sie am Samstag erneut, wie eine zünftige Sause funktioniert.

Der "Bären"-Garten ist vielen als Hort der Gemütlichkeit bekannt. Bei den Tischgesprächen am Samstag war aber auch von turbulenten Kirchweih- und Vereinsfesten die Rede. Bild: krb
von Autor KRBProfil

Bevor es so weit war, mussten jedoch erst einmal die Helfer um Uli Konz und Sebastian Scharnagl ran, um den Innenhof zu reinigen. Sie schafften es, die einst vielbeschworene "Bären"-Atmosphäre wiederherzustellen. Bernhard Lang hatte all sein technisches Geschick eingesetzt, um alles mit Strom und Licht zu versorgen.

Pünktlich zum Festbeginn kamen dann auch die Besucher. Am Abend warden die freien Plätze dann Mangelware. Bier oder Weizen, Rot- oder Weißwein, Klopfer, "Hangover" oder G'spritzter - keiner musste Durst leiden. Dazu schmeckten Gegrilltes, Fischsemmeln oder Käsespätzle. Viele Gäste fanden es durchaus angenehm, dass man sich einmal auch ohne Musik gut unterhalten konnte. Noch dazu hatte Chefkoch Hans "Stutz" Völkl einiges aus der guten alten Zeit zu erzählen.

Gute Esser

Bereits unter Sepp Mühlhofer hatte der Stutz schon in der Küche mitgeholfen. "Was waren das für Kirchweihfeste, die wir hier im Bären feiern konnten. 40 Gänse und 6 Zentner Karpfen haben wir verarbeitet. Dazu Enten, Wildschwein, Hirsch und verschiedenste Braten." Auch aus dem ehemaligen Wirtsgarten wusste Stutz vieles zu erzählen. Das Pikante hielt er aber unter dem Deckel.

Ähnlich ging es noch einmal unter Pächter Franz Merkl weiter. Doch dann wurde das Traditionslokal am Stadtplatz geschlossen. Dem trauern viele nach. Das war beim Hoffest auch zu vorgerückter Stunde an der Bar zu hören.

Es wurde dann auch etwas spät (oder früh), bis die letzten Besucher den Heimweg antraten. "Nächstes Jahr wollen wir wieder dabei sein," lautete bei vielen der Abschiedsgruß.

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