13.03.2004 - 00:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Drei neue Fachkräfte an Kreiskrankenhäusern Hilfe nach der Entlassung

von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Der Begriff hört sich furchtbar umständlich an: "Überleitungsfachkraft". Dabei soll damit vieles einfacher werden. Hinter dem Wortungetüm verbergen sich drei Krankenpflegerinnen, die Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in medizinischen und organisatorischen Fragen helfen.

Maria Wagner aus Vohenstrauß, Beate Träger aus Eschenbach und Brigitte Ramming aus Neustadt/WN stellen sicher, dass Überleitungsfachkräfte jetzt auch an den drei Kreiskrankenhäusern arbeiten. "Bisher hat es diese Einrichtung nur an größeren Häusern in der Oberpfalz gegeben", sagt Verwaltungsmann Thomas Heizmann.

Von Juli bis Dezember letzten Jahres haben die drei Schwestern parallel zu ihrem Dienst eine Fortbildung an der Katholischen Fachakademie in Regensburg gemacht.

Sie sollen dafür sorgen, dass Patienten auch nach einer Klinikbehandlung sinnvoll betreut werden. Träger, Ramming und Wagner kümmern sich darum, dass Hilfsmittel wie Rollstühle oder andere Hilfsmittel schon zur Verfügung stehen, wenn die Kliniktür hinter den Genesenden zugeht. Sie vermitteln Sozialstationen und Altenheimplätze und geben Empfehlungen für die Einstufung in die Pflegeversicherung, bis darüber der Medizinische Dienst entschieden hat.

Dinge, für die oft jede Menge Papierkram und Besuche beim Hausarzt nötig waren. Mit Vordrucken aller Krankenkassen und Reha-Anträgen kennen sich die Schwestern aus. "Das geht wesentlich schneller, alle Akten und Formulare sind vor Ort", sagt Ramming. Dabei klingt "Überleitungsfachkraft" wirklich nicht praktisch.

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