04.06.2004 - 00:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Europakandidat Michael Zirpel referiert bei SPD-Senioren: Oberpfalz in Brüssel stärken

von Thorsten Schreiber Kontakt Profil

Die Europawahl am Sonntag, 13. Juni, stößt bei den Wählern bisher auf wenig Interesse. Auch die Stadthalle war am Mittwoch beim Seniorennachmittag des SPD-Unterbezirks trotz des Besuchs von Europakandidat Michael Zirpel nur spärlich gefüllt. Der 38-Jährige referierte über das Thema "Unser Europa - stark und solidarisch. Auf dem Weg zu einer altersgerechten Gesellschaft".

Europa müsse unabhängig und selbstbewusst bleiben, betonte er die Bedeutung des Urnengangs. Dabei gehe es aber auch um die nördliche Oberpfalz, sie seit dem 1. Mai "nicht mehr am Rand, sondern in der Mitte Europas" stehe. Von der wirtschaftlichen Entwicklung der neuen Staaten, insbesondere der Tschechischen Republik, "kann auch unsere Wirtschaft profitieren".

In der Region könnten so neue Arbeitsplätze entstehen, das stärkste Argument für eine starke Oberpfalz in Brüssel. Zudem solle das Grenzgebiet auch in Zukunft von EU-Fördermitteln profitieren. Als Beispiel nannte der Redner die A 6, "in der auch europäisches Geld" stecke. Denn "ein leistungsgerechter Ausbau der Verkehrsinfrastruktur" sei für die nördliche Oberpfalz enorm wichtig.

Durch europaweite Standards in Sachen Umwelt, Soziales oder Gesundheit sah Zirpel die Gelegenheit für einen fairen "Wettbewerb zwischen den Ländern". Unternehmen könnten so beispielsweise "kein Umweltdumping mehr betrieben". Allerdings müsse "man sehen, wie sich diese Regeln in der Praxis bewähren".

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