Exkursion mit Kinderferienclub ins Lerautal - Geopark-Rangerin erzählt von Riesen und Geistern
Schatzkiste noch wertvoller als Gold

Rund 50 Kinder begaben sich auf Schatzsuche ins Lerautal. "Märchen, Wasser, Wald und Gold" lautete das Motto der Exkursion des Kinderferienclubs unter Leitung von Geoparkrangerin Eva Ehmann.

Gleich zu Beginn bekamen einige Kinder eine Gänsehaut. Die Geopark-Rangerin erzählte an einer entwurzelten Fichte von den Waldgeistern des malerischen Naturwunders. Im Anschluss daran experimentierten die Teilnehmer dann mit Wasser.

Sie bemalten Filtertüten, die in der Mitte ein Loch hatten, mit schwarzen, braunen und blauen Kreisen. Danach steckten sie in das Loch ein Stück mit Wasser befeuchtetes Küchenkrepp. Daraufhin wanderte das Wasser in das Filterpapier ein und zerlegte die Farben in ihre Ausgangsfarben. So verfärbten sich zum Beispiel schwarze Kreise in verschieden Grüntöne sowie teilweise auch Rot.

Blasen aus den Händen

Viel Spaß hatten die Kids dann, als sie mit ihren bloßen Händen große Seifenblasen herstellen durften. Schnell entbrannte ein Wettkampf, wer die größte Luftkugel zaubert.

Nach einer kleinen Wanderung entlang der Lerau galt es den Bachlauf zu überqueren. Dabei sprangen die Mädchen und Buben mal zögerlich, mal übermütig von einem großen Stein zum anderen, bis sie das andere Ufer erreichten.

Anschließend bauten sie einen kleinen Sinnespfad bestehend aus sechs Feldern. Diese füllten sie mit Hölzern, Moos, Fichtenzapfen, Rinde, Waldsauerklee und Farn. Den Weg barfuss und mit geschlossenen Augen zu durchlaufen, war ein ungewöhnliches Erlebnis. Dabei mussten sie den jeweiligen Untergrund erspüren.

In der Wolfslohklamm erklärte die Geopark-Rangerin anhand von Bildern, dass die gewaltigen Findlinge nicht von Riesen hierher geschleppt worden seien, sondern an Ort und Stelle unter der Erde entstanden sind. Im Laufe der Zeit wurden sie schließlich von Wind und Wasser freigespült. Beim Durchqueren der Klamm mussten sich schließlich Groß und Klein durch zwei schmale Engpässe zwängen.

Mühsame Wäsche

Nach einer kleinen Brotzeit machten sich die jungen Goldwäscher auf die Suche nach dem kostbaren Metall. Doch dies erwies sich als recht mühselig und erforderte große Ausdauer, da die gefundenen Goldteilchen sehr klein und unscheinbar waren.

Etwas schneller entdeckten die Kids die zwei Schatzdosen, die Ehmann auf dem Rückweg im Wald versteckt hatte. Sie waren mit Süßigkeiten gefüllt. Für die Kinder waren sie in dem Moment fast noch wertvoller als ein paar Goldkrümel.
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