Familie Kabakulak investiert in Immobilien
"Dienst an der Oberpfalz"

Mit 18 Jahren kam Yusuf Kabakulak in die Oberpfalz. Erster Wohnort der türkischen Einwandererfamilie war Pressath. Daran hängt das Herz noch immer, auch wenn der 53-jährige Schmuckhändler mit Frau Aliye inzwischen in Weiden lebt. Im westlichen Landkreis hat die Familie eine Reihe von Immobilien gekauft.

Kabakulak sieht in diesen Geschäften auch den Beweis, dass die türkischen Migranten ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten: "Wir haben für die Oberpfalz schon viel getan und tun es weiter. Wir haben schon immer auf unsere Kosten gelebt und waren nie auf Unterstützung angewiesen."

Besonders stolz ist er auf den Umbau der ehemaligen Norma in der Grafenwöhrer Straße 3 in Pressath. Sieben Jahre stand das Gebäude leer, als es die Familie Kabakulak kaufte und sich fragen lassen musste: "Was wollt ihr mit dieser Ruine?" Es entstanden zwei große Wohnungen und vier Läden: Schönheitssalon, Boutique, Versicherungsbüro und Eisdiele - "mit Blick auf die Haidenaab und den Park".

Den Kabakulaks gehören in Pressath auch der ehemalige Edeka in der Buchbergerstraße, ein Sechs-Familien-Haus in der Sudetenstraße sowie mehrere Baugrundstücke. Aktuell wird ein Drei-Familien-Haus in der Ludwigstraße renoviert. In der Von-Zedtwitz-Straße hat das Unternehmerehepaar ein Einfamilienhaus bereits renoviert und vermietet. In Erbendorf gehören Aliye und Yusuf Kabakulak ein ehemaliger Seltmann-Wohnblock im Rohrmühlweg mit 22 Wohnungen. Bereits fertig restauriert ist die ehemalige Schule in Hütten, in der jetzt zwei Wohnungen bezogen werden können.
In Grafenwöhr haben die Weidener zwei Bauernhöfe erworben, die laut Yusuf Kabakulak teilweise unter Denkmalschutz stehen. Zu einem der Höfe (in der Alten Pfarrgasse) gehört der ehemalige Pfarrhof aus dem 16. Jahrhundert. Was sie mit all diesen Immobilien vorhaben? "Kaufen, renovieren, vermieten."

Auch in Weiden haben die Kabakulaks in den letzten Jahren ihren Immobilienbesitz erweitert, unter anderem um ein Drei-Familien-Haus im Steinweg 2 (Regensburger Straße). Gekauft wurde außerdem das Betriebsgelände von Autoteile Schnödt in der Bahnhofstraße 40 bis 44 mit 2000 Quadratmeter Grund, Wohnungen und Hallen. Mit der Renovierung der Wohnungen wurde begonnen. Der Mietvertrag mit der Kfz-Werkstatt ist gekündigt. Die Hallen werden erneuert. Letzter großer Coup war der Kauf der Hauptpost in der Bahnhofstraße (wir berichteten).
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