02.12.2006 - 00:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Geldpreise für Sieger des Blumenschmuck-Wettbewerbs - Doppelsieg Keine falschen Blüten

Keine falschen Blüten, sondern echtes Geld gab es für die Sieger des Blumenschmuck-Wettbewerbs der Stadt. 300 Euro schüttete das Rathaus an die Sieger aus. Irmgard Bergler und Georg Hültner räumten allein 100 Euro ab. Sie holten sowohl beim Fenster- und Balkonschmuck als auch bei den Vorgärten den ersten Platz. Die Altstadt-Wertung gewann Elisabeth Schmid.

von Gerhard SteinerProfil

Bürgermeister Gerd Werner dankte Alfred Spachtholz, dem Vorsitzenden des Fotoclubs "Blende", und seinem Team am Donnerstag im "Weißen Rößl" für die beeindruckenden Aufnahmen. "Oft wird von den Fotografen erwartet, zu jeder Tageszeit abrufbar zu sein, da ja jeder seine Blütenpracht zum günstigsten Zeitpunkt fotografiert haben möchte", wusste Werner.

Neuer Modus

Erstmals war nach dem neuen Modus, den der Stadtrat beschlossen hatte, bewertet worden. Trotzdem gab es keine riesige Steigerung bei den Anmeldungen. 22 Teilnehmer machten mit, wobei sich einige gleichzeitig für mehrere Kategorien angemeldet hatten. Für die besten Drei in jedem Bereich gab es Geldpreise von 50, 30 beziehungsweise 20 Euro.

Im Bereich der Altstadt lag Elisabeth Schmid mit 88 Punkten auf Platz eins, gefolgt von Elisabeth Arnold (75) und Rita Beutler (72). In der Kategorie Fenster- und Balkon errangen Irmgard Bergler und Georg Hültner Platz eins mit 101 Zählern, knapp vor Hildegard Haubner mit 99 und Ingrid Grüner mit 97 Punkten. Auch bei den Vorgärten strich das Duo Bergler/Hültner mit 97 Punkten den ersten Preis ein. An zweiter Stelle folgte Maria Schwarz mit 96 und an Platz drei Josef Arnold mit 81 Zählern. Die Stadträte Karl Schmidberger, Karin Rößler und Margarethe Rieger hatten Sachpreise, die an den übrigen Teilnehmern zugelost wurden, gekauft. Mit Schnappschüssen vom Bürgerfest rundete die "Blende" das Programm ab.

Einige Zeit war die Fortsetzung des städtischen Wettbewerbs im Stadtrat kontrovers diskutiert worden (wir berichteten). Mit drei wesentlichen Änderungen wurde er aber dann doch fortgesetzt. Erstmals bestand die Jury nicht mehr aus den Mitglieder des Kulturausschusses, sondern aus Bürgermeister Gerd Werner, Kulturreferent Bernhard Knauer, Kreisgartenfachberater Wolfgang Zell und den Vorsitzenden der beiden Neustädter Siedlervereine, Lothar Trauner und Arthur Weber.

Bis zu 150 Punkte

Außerdem wurde der Bewertungsbogen stark vereinfacht. Jeder Teilnehmer war zwar weiterhin mit drei Aufnahmen vertreten, es gab für jedes Bild aber maximal zehn Punkte für den Gesamteindruck. So konnte eine Höchstpunktzahl von 150 erreicht werden. Die dritte Änderung bestand darin, dass in jeder Kategorie mindestens drei Bewerber für eine Wertung antreten mussten. Für den Bereich "Steingarten" hatten sich nur zwei Bürgerinnen gemeldet. Sie waren der Kategorie "Vorgarten" zugeordnet worden.

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