"Gleichwertige Lebensverhältnisse": SPD fragt nach
Inhalte ab Oktober

Heiße Luft oder frischer Wind? Der Freistaat will gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern fördern und sichern. Die Bürger haben dieses Staatsziel per Volksentscheid im Zuge der Landtagswahl 2013 in die Landesverfassung schreiben lassen. Und der Landtag hat eine 21-köpfige Enquete-Kommission eingesetzt, die sich ab Oktober um Inhalte kümmern soll.

Als Mitglied des Gremiums fragte Landtagsabgeordnete Annette Karl mit zwei SPD-Fraktionskollegen im Schlepptau am Dienstag in der Region nach, wo der Schuh drückt. Mit Bürgermeistern aus den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden diskutierten die Parlamentarier im Kuppelsaal des Bezirksklinikums Wöllershof unter anderem über den Öffentlichen Personennahverkehr und die psychiatrische Versorgung. Und über allem schwebt der demografische Wandel.

"Wir müssen Städte und Gemeinden so attraktiv machen, dass die Leute bleiben oder zuziehen", sagte Dr. Christoph Rabenstein, stellvertretender Vorsitzender der Kommission. Und dazu zähle zum Beispiel, ohne Auto mobil zu sein.

Positive Signale kommen aus Wöllershof. Der Aufbau einer ambulanten Versorgung in der Region zeigt Wirkung. Hingegen muss bei der Integration psychisch Kranker in die Arbeitswelt allerorten noch eine Menge getan werden.
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