Heilpädagogische Tagesgruppe betreut neun Mädchen und Buben in neuen Räumen
Ein Segen für Kinder im Schatten

Beim Rap, in dem die Kinder (Mitte) ihre Freude über die neu bezogenen Räume der Heilpädagogischen Tagesgruppe ausdrückten, machten auch alle Ehrengäste wie Stadtpfarrer Josef Häring (vorne, rechts) und der Direktor der Katholischen Jugendfürsorge, Michael Eibl (Zweiter von rechts) mit. Dahinter (sitzend, halb verdeckt) Prälat Dr. Josef Schweiger, der den neuen Räumen den kirchlichen Segen erteilte. Sozialpädagogin und Leiterin der Einrichtung Gabriele Haug (sitzend, hinten links) begleitete die Feier musik

Mit dem Lied "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" begann die Einweihungsfeier der Räume der Heilpädagogischen Tagesgruppe (HPT). Das Haus hat der Allgemeine Sozial- und Schuldnerberatungsverein in der Zacharias-Frank-Straße 15 neu gebaut.

Die Segnung der bereits Anfang Januar bezogenen Räume nahm der Vorsitzende der Katholischen Jugendfürsorge, Prälat Dr. Josef Schweiger vor. "Das Wort Segen bedeutet, dass ich allen alles Gute wünsche", sagte er. Die Einrichtung habe sich in den zehn Jahren ihres Bestehens bewährt.

Weihwasser in alle Zimmer

Kinder hätten oft schon schwere Lasten zu tragen und litten häufig unter Beziehungsangst. Laut einer Studie fühlten sich viele subjektiv unglücklich. Der katholische Träger würdige die menschlichen Mühen und die Arbeit der Erzieher zum Wohle der Mädchen und Buben. Mit Weihwasser segnete der Prälat jedes einzelne Zimmer.

Ihre Freude über das neue Domizil drückten die neun Kinder mit einem Rap aus, zu dem sie freudestrahlend den Text "Hurra, hurra, hurra, wir sind jetzt da" sangen. Der Direktor der katholischen Jugendfürsorge Regensburg, Michael Eibl, dankte allen, die dazu beigetragen hatten, in das neue Gebäude und die von den Erzieherinnen wunderschön eingerichteten Räume umzuziehen. "Es ist zu spüren, dass hier der gute Geist der Katholischen Jugendfürsorge herrscht." Zur Freude der Kinder hatte Eibl Süßigkeiten mitgebracht.
Stellvertretender Landrat Andreas Meier dankte für die Hilfe und Unterstützung, die den Kindern hier zuteil werde. "Jeder Cent, der für die Jugendhilfe im Kreishaushalt eingestellt wird, wird dringend benötigt und ist gut angelegt." Er wünschte den Kindern, dass sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen und den Sozialpädagogen viel Freude bei der Arbeit.

Liebe spüren

Stellvertretender Bürgermeister Heinrich Maier dankte für die Hilfe und Unterstützung, die den Kindern durch die Heilpädagogische Tagesgruppe zuteil werde. "Jedes Kind ist es wert, gefördert zu werden." Stadtpfarrer Josef Häring wünschte den Erzieherinnen, dass sie viel Liebe aufbringen und die Kinder diese Liebe spüren.

Hannelore Haberzett vom Haus St. Elisabeth in Windischeschenbach sprach von einer Einrichtung, die ein Segen für Kinder sei, die nicht immer im Licht und in der Mitte der Gesellschaft stünden. Mit etwas Wehmut verabschiedete sie Julia Kraus, die ihr Praktikum beendet hat und an der Fachhochschule Würzburg weiterstudiert.
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