01.09.2014 - 00:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Junge Amerikaner reisen mit vielen Eindrücken zurück über den großen Teich Gelungene Premiere mit USA

Egal ob beim Ausflug in die Teufelshöhle oder beim Warten am Parkplatz auf die gemeinsame Abfahrt, eine schnelle Partie Schach stand bei den Jugendlichen in diesem Jahr ganz hoch im Kurs. Bild: stn
von Gerhard SteinerProfil

Unvergessliche Tage verbrachten neun junge Amerikaner zusammen mit ihrer Betreuerin in der Oberpfalz und bei Ausflügen in ganz Bayern. Nur unter Tränen trennten sich die Jugendlichen am Ende des von Operation Friendship (OF) organisierten Austauschs. Es war das erste Begegnungsprogramm, das der im vergangenen Jahr neugegründete OF-Verein auf die Beine gestellt hatte.

"Durch den Aufenthalt in Familien gewannen wir einen einzigartigen Einblick in das Alltagsleben", waren sich alle Amerikaner einig. Sie waren nicht nur von der großartigen Gastfreundschaft überwältigt, sondern es entwickelten sich auch tiefe Freundschaften.

Gemeinsam unternahmen sie zahlreiche sportliche Aktivitäten wie Segeln, Kanufahren oder Floßbauen. Auf dem Programm standen auch Besichtigungen und Ausflüge nach Nürnberg und Regensburg. Besonders beeindruckt waren die Amerikaner von der Architektur der Gebäude.

Ergänzt wurde dieses Erlebnis noch durch das Engagement der Gastfamilien, die an den Wochenenden teilweise in Eigenregie Fahrten in die Alpen, nach München, Berlin oder zum Schloss Neuschwanstein unternahmen. Auch der Spaßfaktor kam durch zahlreiche gemeinsame abendliche Aktivitäten nicht zu kurz. Mit Respekt und großem Interesse setzten sich die Amerikaner in der Gedenkstätte Flossenbürg mit der Nazizeit auseinander.

Lisa Davis aus Grafton nannte den Lebensstil als größten Unterschied zu ihrer Heimat. "Hier in Bayern scheint jeder gelassener und entspannter zu sein als bei mir zu Hause." Die meisten genossen auch das bayrische Essen, wobei doch so mancher die geliebten Eiswürfel in den Getränken vermisste.

Groß war der Abschiedsschmerz bei der Farewellparty. So mancher konnte sich die Tränen dann doch nicht verkneifen, als er seiner deutschen Gastmutter als kleines Dankeschön eine Blume überreichte. Als Trost bleibt die Hoffnung, dass sich die meisten Jugendlichen in einem Jahr beim Gegenbesuch in Massachusetts wieder sehen werden.

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