12.08.2014 - 00:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Ministranten aus Neustadt, Störnstein und Wilchenreuth spirituell und musikalisch gut drauf "Supercoole" Tage in Rom

Fünf intensive und unvergessliche Tage erlebten 50 Ministranten der Pfarreien Neustadt, Störnstein und Wilchenreuth bei ihrer Wallfahrt nach Rom. Natürlich hatten sie herzliche Grüße an Papst Franziskus im Reisegepäck.

von Redaktion OnetzProfil

"Wir wollen unseren Glauben vertiefen, die Wurzeln des Glaubens entdecken und Gemeinschaft erleben", stimmte Pater Marek die Teilnehmer und Angehörigen im Gottesdienst vor der Abfahrt ein. Mit welch einzigartigen Erlebnissen und Eindrücken diese drei Ziele verbunden waren, konnte sich zum Start der 15-stündigen Busfahrt noch keiner vorstellen.

Vesper mit 50 000

Bei der gemeinsamen Vesper auf dem Petersplatz mit 50 000 anderen Ministranten aus ganz Deutschland war die in einheitliche T-Shirts gekleidete Gruppe in vorderster Reihe und konnte manchen Schnappschuss von Papst Franziskus beim Einzug im Papamobil aus nächster Nähe machen. Ein großes Banner, gestaltet von den Oberministrantinnen Veronika Näger und Maria Gleißner aus Neustadt, zeigte zusätzlich die unübersehbare Präsenz der Oberpfälzer.

Dank der guten Beziehungen von Pater Marek zum Vatikan wartete auf die Minis am nächsten Tag ein exklusives Erlebnis. An einem Seiteneingang des Vatikan wurden die Pilger von einem Franziskaner-Pater empfangen und vorbei am Wohnhaus des Papstes zu einem Hintereingang in den Petersdom geführt. Dort befindet sich in den Katakomben die Ungarische Kapelle, die für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich ist.

Nach einem gemeinsamen "Gegrüßet seist du Maria" für alle Unterstützer der Wallfahrt zelebrierte Pater Marek an diesem einzigartigen Ort eine beeindruckende Messe unmittelbar bei den Papst-Gräbern und der Grabstätte des Heiligen Petrus. Noch näher und intensiver kann man die Wurzeln unseres Glaubens nicht erfahren.Die Gitarre von Pater Marek war auch immer mit dabei, und so wurde während der ganzen Wallfahrt viel gesungen.

Der absolute Hit

Der absolute Hit war aber der von Betreuerin Andrea Seidl aus Störnstein umgedichtete Alpenrock der "Alpenrebellen". Statt "Rock mi heit Nacht" hieß es jetzt "Hilf mir, mein Gott" (siehe Infokasten). Den Busbegleitern Sebastian Müller und Tanja Greiner gelang es, die Diözesanleitung aus Regensburg auf dieses Wallfahrtslied der neuen Generation aufmerksam zu machen. Die Verantwortlichen an oberster Stelle waren so begeistert, dass das Programm der Schlussfeier der Diözese in der Lateran-Kirche abgeändert wurde und die Ministranten vor 5000 Kollegen die Gelegenheit bekamen, ihr Lied zu präsentieren.

Die anfängliche Nervosität angesichts der großen Kulisse verflog schnell, als alle Gottesdienstbesucher mitklatschten und den Auftritt mit lautem Jubel bedachten.

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