Nachbarn beneiden Wilhelm Krug um die Gurken aus dem Gewächshaus
Mit 80 Lebensfreude in Person

Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier (Zweiter von links) überbrachte die Geburtstagswünsche der Stadt an Willhelm Krug (Zweiter von rechts). Nachbar Theodor Brandl, Nichte Hermine Wildgans, Nachbar Heinz Krumpholz und Sohn Alfred (von links) gratulierten ebenfalls. Bild: bgm
Bei bester Gesundheit feierte Wilhelm Krug 80. Geburtstag. "Jeden Tag nehme ich mir mittags zwei Stunden Zeit zum Spazierengehen", berichtet das Geburtstagskind. Oft geht es mit Freunden von der Gramau bis zum Felix hinauf und wieder zurück. "Vor einiger Zeit noch waren wir sogar immer dreieinhalb Stunden unterwegs. Jetzt kann mein Spaziergeh-Freund aber nicht mehr gar so weit." Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier bewundert Krug, der Wind und Wetter nicht scheue.

"Er hat immer die ersten und größten Gurken", sagen die Nachbarn und Freunde Theodor Brandl und Heinz Krumpholz über Krugs Gartler-Leidenschaft. "Normalerweise hab ich an Ostern auch schon immer den ersten eigenen Salat. Dieses Jahr ist es aber selbst im Treibhaus zu kalt", so Krug. Jährlich tauscht er die gesamte Erde im Gewächshauses gegen zuvor gedämpfte Erde aus. Gedüngt wird mit Kaffeesatz, den er den ganzen Winter über sammelt.

Der gebürtige Windischeschenbacher arbeitete 40 Jahre als Hüttenschlosser bei der Hofbauer-Hütte in Altenstadt. Als Zwölfjähriger musste er jeden Tag vor der Schule zu einem fünf Kilometer entfernten Bauernhof marschieren, um dort etwas Geld für die Familie zu verdienen.
Seit 1979 wohnt Krug in der Gramau. "In Neustadt mag ich die Ruhe und den herrlichen Ausblick." Später gratulierte auch der VdK dem langjährigen Mitglied. Schmissige Weisen spielte die Stadtkapelle unter Karl Wildenauer. Musikschul-Vorsitzender Reinhold Schwarzmeier würdigte den Jubilar als engagierten Helfer. Gerade beim Felixfest und dem Christkindlmarkt lege der rüstige er fleißig Hand an.
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