Spaziergang entlang einsturzgefährdeter Industrieruinen

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Touristische Vorzeigestrecke und Industriebrachen in direkter Nachbarschaft: Die Altlasten neben dem ersten Streckenabschnitt des Bocklradweges sind der Stadt schon lange ein Dorn im Auge. Dass die aufgelassenen Industrieruinen auch gefährlich sind, zeigte sich vor kurzem, als sich der Giebel der ehemaligen Tritschler Fabrik nach außen wölbte. Auf Veranlassung des Landratsamtes wurde das Dach samt Teilen der Außenmauer in einer sogenannten Ersatzvornahme von einem Abbruchunternehmen nach innen gedrückt und zum Bocklradweg mit einem Bauzaun provisorisch abgesichert. Unterdessen drängt die Stadt, dass das Landratsamt als zuständige Behörde endlich auch in Sachen Altlasten tätig wird. Jedes Viertel- bis halbe Jahr geht ein entsprechender Brief vom Rathaus zu den Beamten ins Schloss, berichtet Geschäftsleiter Peter Forster. Ergebnis sowohl beim Tritschler, als auch beim Osram-Gelände gleich Null. Nun hat die CSU die Initiative ergriffen und im Stadtrat den Antrag gestellt, in der nächsten Sitzung des Gremiums einen Experten der Kreisbehörde zu befragen. Der Konkurs bei Tritschler, Winterhalder & Co sei auch nach 20 Jahren noch nicht abgeschlossen, so Forster. Liquidator ist der mittlerweile hochbetagte ehemalige Geschäftsführer Rolf Lüftner. Bild: ui
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