26.08.2014 - 00:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Straßenränder und Gehwege müssen regelmäßig gereinigt werden Besen statt teurer Rechnung

Wer die Reinigungspflicht auf öffentlichen Wegen vor seinem Grundstück so vernachlässigt, kann von der Stadt doppelt zur Kasse gebeten werden. Einmal für die Reinigung und zum anderen bei eventuell auftretenden Schäden durch den Bewuchs. Bild: krb
von Redaktion OnetzProfil

Siedlungen in vielen Orten sind immer wieder auch wunderschöne Bespiele dafür, was Pflege und Liebe zum eigenen Grundstück alles bewirken können. So auch in der Kreisstadt. Doch leider kommen dem nicht alle Hauseigentümer nach. Dabei sind alle Grundstückbesitzer verpflichtet, die Straßen und Gehsteige sauber zu halten. Schäden, die sich aus einer Nichtbeachtung ergeben, können in der Folge sehr teuer werden. In der "Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter" aus dem Jahr 2011 verweist die Stadt ähnlich wie die meisten Kommunen darauf hin.

Detailliert ist aufgelistet, wie oft, was gereinigt werden muss: ". . .nach Bedarf, regelmäßig aber mindestens einmal im Monat, zu kehren und den Kehricht, Schlamm und sonstigen Unrat zu entfernen", heißt es dort. "Straßenränder sind von Gras und Unkraut zu befreien, soweit es aus Ritzen und Rissen im Straßenkörper wächst."

Uneinsichtige Grundstückbesitzer werden von der Stadt auf die Situation hingewiesen und zur Abhilfe aufgefordert. Passiert weiterhin nichts, rückt der Bauhof an. Bezahlen muss der Eigentümer. Auch die Folgekosten, die beispielsweise durch Frostaufbrüche entstehen können, kann die Stadt auf die Eigner umlegen. Und das kann teurer werden als eine kurze Kehraktion.

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