Werner Schieder hadert vor Landsleuten mit der Zypern-Rettung

Werner Schieder hadert vor Landsleuten mit der Zypern-Rettung 48 politikinteressierte Frauen und Männer aus der Nordoberpfalz informierten sich beim SPD-Bundestagsabgeordnetem Werner Schieder über Bundespolitik aus erster Hand. Das Gespräch fand unter dem Eindruck der im Bundestag beschlossenen Zypernhilfe und der von der SPD beantragten Aktuellen Stunde zum Handlungsbedarf bei Steuerhinterziehung und Steueroasen statt. "Ich habe der Zypern-Rettung der Kanzlerin nicht zugestimmt, weil ich ihr fatales Kri
48 politikinteressierte Frauen und Männer aus der Nordoberpfalz informierten sich beim SPD-Bundestagsabgeordnetem Werner Schieder über Bundespolitik aus erster Hand. Das Gespräch fand unter dem Eindruck der im Bundestag beschlossenen Zypernhilfe und der von der SPD beantragten Aktuellen Stunde zum Handlungsbedarf bei Steuerhinterziehung und Steueroasen statt. "Ich habe der Zypern-Rettung der Kanzlerin nicht zugestimmt, weil ich ihr fatales Krisenmanagement der Eurokrise nicht unterstütze", erklärte Schieder. Auf massiven Druck der Kanzlerin müssten die kleinen Leute überall in Südeuropa die Folgen der Zockerei auf den Finanzmärkten ausbaden, während die Profiteure der Krise und die Vermögenden ungeschoren davonkämen. "Das Austrocknen der Steueroasen ist längst überfällig", betonte der Abgeordnete, "doch Schwarz-Gelb erweist sich im Zweifel immer als Schutzmacht der reichen Steuerumgeher, wie das von Finanzminister Schäuble ausgehandelte Steuerabkommen mit der Schweiz zeigt". Weitere Gesprächsthemen waren faire Löhne, Verbesserungen im Gesundheitssystem und soziale Gerechtigkeit. Zusätzliche Programmpunkte waren eine Spreefahrt, eine Stadtrundfahrt sowie ein Besuch der Willy-Brandt-Stiftung und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
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