12.04.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Anbau am Lobkowitzerschloss: Stadt greift Landratsamt bei Neugestaltung des Umfelds unter die ... Granit statt Asphalt

Nach Möglichkeit sollen bis zur Festwoche "800 Jahre Neustadt" im Juli die Gerüste und Planen am Anbau des Landratsamtes verschwunden sein. Sieht dann einfach besser aus. Die Zusage dazu hat Bürgermeister Rupert Troppmann von Kreisbaumeister Werner Kraus.

Bis zur Festwoche der Stadt im Juli sollen die Gerüste am Anbau des Landratsamts verschwinden. Zugleich soll dann ein gepflasterter statt asphaltierter Gehweg am Gebäude entlangführen. Bild: Schönberger
von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Das Landratsamt hatte Troppmann zuvor wegen etwas anderem angesprochen. Es hat angefragt, ob nicht das vorhandene Pflaster auf dem Gehweg, das wiederhergestellt wird, über den Hohlweg weitergeführt werden soll. Kraus plädiert dabei für Granit statt dem bislang verwendeten Asphalt. Der Gehweg passe dann besser zum Neubau, dessen Eingangsbereiche ebenfalls mit Granit eingefasst werden.

Der Haken daran: Das würde die Stadt mehr Geld kosten. Wie viel ist schwer zu sagen. Der Stadtrat folgte deshalb dem Bürgermeister mit seinem Vorschlag, den Gehsteig bis zur Einmündung Hofgarten mit Granit zu pflastern und dafür pauschal 5000 Euro zur Verfügung zu stellen. Alles andere sei dann Sache des Landratsamtes. Das Ziel sei immer das gleiche: "Die wollen ein schönes Gebäude, wir wollen eine schöne Stadt."

Auch mit einer anderen Idee von Kreisbaumeister Kraus konnten sich Troppmann und seine Räte anfreunden. Sie sieht drei bis vier zusätzliche Peitschenmasten mit Leuchten bis zum Barockgarten vor. Auch dafür ist die Stadt bereit, 5000 Euro in die Hand zu nehmen.

Unabhängig davon kann sich Zacharias Rebl (Freie Wähler) nicht mit dem neuen Gesicht der Kreisbehörde anfreunden: "Eigentlich müssten die uns Schadenersatz zahlen für das, was die da bauen."

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