02.08.2017 - 20:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Baustelle im Stadtnorden kommt gut voran Es läuft rund am Kreisverkehr

Ein Ortstermin in herrlichster Abenddämmerung und eine Baustelle ohne Mängel. So lässt sich das Stadtratsdasein genießen. Das liegt nicht zuletzt an friedfertigen Anliegern, die in den vergangenen zwei Monaten einiges aushalten mussten.

Nicht nur wegen der lauschigen Abendstimmung im grünen Stadtnorden blicken die Stadträte optimistisch auf die nächsten Wochen. Die Großbaustelle rund um den Kreisverkehr unterhalb des DJK-Areals soll bis Ende der Schulferien fertig sein. Bild: phs
von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Dankesworte gehören zu den normalen mitteleuropäischen Höflichkeitsformen. Manchmal treffen sie sogar einen Nerv. So als Bürgermeister Rupert Troppmann den Anwohnern der Tirschenreuther Straße dankte, dass sie die Baustelle am Kreisverkehr vor dem DJK-Gelände ohne Murren ertragen hätten. Das war seinen Stadträten lauten Beifall wert.

Und weil es gerade so harmonisch läuft, verteilte Troppmann gleich noch ein paar Schulterklopfer hinterher: an die Kommunalpolitiker, an die Verwaltung, die Bürger, die Grundstückseigentümer. Sie alle hätten an einem Strang gezogen, so dass die Erschließung des Baugebiets Rumpler III seit dem Beschluss im Juni 2014 nur in etwas mehr als drei Jahren über die Bühne geht. "Damit können wir uns sehen lassen."

In der Umsetzung bedeutet dies, dass nächste Woche die Unterbau-Asphaltschicht in den Siedlungsstraßen zwischen Vogelherd und Galgengasse aufgetragen wird. "Es ist auch Wasser vorhanden, Bauwillige können dann gleich loslegen", verspricht der Rathauschef.

Auch rund um den Kreisverkehr unterhalb des DJK-Geländes geht es voran. Dort müssen noch Pflastersteine gesetzt werden. Am neuen Radweg nach Reiserdorf fehlen ebenfalls noch die Randsteine. Das alles soll bis zum Schulbeginn am 12. September fertig sein. In der letzten Ferienwoche soll die Asphalt-Feinschicht aufgebracht werden. Dann ist auch die Zufahrt zur DJK befahrbar.

Unklar ist noch, was mit dem Rondell geschieht, das den Kern des Kreisverkehrs bildet. Es soll einen kleinen Hügel bilden. Ob der bepflanzt oder mit einer Skulptur oder ähnlichem verziert wird, ist offen. "Wer demnächst mal einen Kreisverkehr fährt, soll mal genauer aufpassen und sich Anregungen holen", bat Troppmann die Stadträte um Ideen.

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