Ehe für alle: Rupprecht und Grötsch votieren unterschiedlich
Antrag angenommen, Antrag abgelehnt

Zwei Meinungen zu einem umstrittenen Thema: CSU-Abgeordneter Albert Rupprecht (links) stimmte im Bundestag gegen die Ehe für alle, Uli Grötsch (SPD) dafür. Bilder: Hartl/Wilck

Berlin/Neustadt. Jetzt ist es amtlich: Der eine Abgeordnete aus dem Wahlkreis Weiden-Neustadt ist für die Ehe für alle, der andere dagegen. Pro votierte Uli Grötsch (SPD): "Ab heute geht es nur noch um die Liebe, egal in welcher Form." Und: "Die rechtliche Benachteiligung homosexueller Paare war ein unzeitgemäßes Überbleibsel aus dem letzten Jahrhundert." Albert Rupprecht (CSU) hat dagegen mit Nein gestimmt, weil "Unterschiedliches gleich zu machen, wird niemandem gerecht. Nur aus der Beziehung von Mann und Frau können Kinder hervorgehen". Insgesamt stimmten 393 von 623 Abgeordneten am Freitag im Bundestag für die Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare.

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Josef Bodensteiner aus Oberviechtach | 02.07.2017 | 00:51  
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