Eilentscheid wegen Breitbandausbau
Schnelles Netz und rotes Pflaster

Die roten Pflastersteine in der Störnsteiner Straße sehen zwar von oben noch gut aus, doch dort, wo sie auf dem Untergrund liegen lösen sie sich auf. Städtischer Geschäftsführer Peter Forster (von links) zeigte die Schäden amtierendem Bürgermeister Heribert Schubert. Nach dem Vergraben der Leitungen fürs schnelle Internet wird deshalb neues Pflaster verlegt. Bild

Das rote Pflaster auf dem Gehsteig in der Störnsteiner Straße wird ausgetauscht. Diese Eilentscheidung traf dritter Bürgermeister Heribert Schubert, der Rathauschef Rupert Troppmann vertritt. Im Zuge des Breitbandausbaus der Stadt werden die Fußgängerwege aufgegraben und Kabel fürs schnelle Internet verlegt. Ursprünglich sollte das 25 Jahre alte Pflaster wieder verlegt werden, doch die Steine sind auf der Unterseite bröselig. "Was man kaputt rausnimmt, kann man nicht mehr einbauen", sagte städtischer Geschäftsführer Peter Forster. Er vermutet, dass auch Streusalz dafür mit verantwortlich sei, dass es nicht so lange gehalten habe, wie gedacht. Verbaut werden wieder rote Steine mit besserere Qualität. Der Breitbandausbau der Stadt vor allem in den Bereichen Schulhügel, Gewerbegebiet und Radschinmühle, die bisher Geschwindigkeiten von unter 50 Mbit/s hatten, solle bis zum späten Herbst vollendet sein, stimmten Schubert und Forster überein. Von den 100 000 Euro Gesamtkosten muss die Stadt lediglich 10 000 Euro zahlen. Die übrige Stadt macht die Telekom in Eigenregie fit fürs schnelle Netz. Schubert spricht von Maßnahmen, mit denen die Stadt weiterhin für ihre Bürger modern bleibt.

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