11.09.2017 - 18:32 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Nach nur drei Monaten Bauzeit Kreisverkehr in Neustadt/WN ist freigegeben

Punktlandung: Fast auf den Tag genau vor einem Jahr fasste der Stadtrat den Grundsatzbeschluss für einen Kreisverkehr im Stadtnorden. Nun ist er fertig. Am Montag wurde der Kreisel nach nur drei Monaten Bauzeit für den Verkehr freigegeben.

Gemeinsam wurde angepackt um die Absperrung beiseite zu schaffen. Von links: Geschäftsführer Peter Forster, Kämmerer Michael Neidl, Bürgermeister Rupert Troppmann, Baukaop Christian Bäuml, Diplomingenieur Markus Schieder, Baudirektor Gerhard Kederer, Bauleiter Michael Feit und Diplomingenieur Manuel Zwick.
von Werner ArnoldProfil

Bürgermeister Rupert Troppmann strahlte bei dieser Gelegenheit übers ganze Gesicht. Ja, sogar die dunklen Wolken verzogen sich aus diesem Anlass. Troppmann dankte besonders den Anliegern in der Tirschenreuther Straße, der DJK St. Martin, der Firma Aldi und den Grundstückeigentümern und Autofahrern für ihr Verständnis.

Den Bau des Kreisverkehrs mit den Abzweigungen zum neuen Baugebiet Rumpler III und dem Sportgelände der DJK erledigte die Firma Markgraf für knapp 400 000 Euro. Baubeginn war am 6. Juni. Wie versprochen, ist bis zum Schulbeginn alles fertig. Zudem wurde ein Geh- und Radweg angelegt.

Bereits am Kreisverkehr stadtauswärts sind Querungshilfen geschaffen, der Geh- und Radweg führt dann weiter unter der Staatsstraße hindurch nach Reiserdorf und Wöllershof. Dieser Lückenschluss war schon immer ein Wunsch der Reiserdorfer, aber auch der Patienten von Wöllershof, um die Stadt auf dem sichersten Weg zu erreichen. Bisher musste die vielbefahrene Straße mit höchster Vorsicht überquert werden, um in die Tirschenreuther Straße zu gelangen.

Außerdem wird das Ortsschild weiter in Richtung Umgehung versetzt. Die Errichtung der Straßenbeleuchtung durch das Bayernwerk schlägt mit 5160 Euro zu Buche.

Der Kreisverkehr mit seinen 34 Metern Durchmesser ist ein Teil der Bundesstraße 15 und liegt in der Verantwortung des Staatlichen Bauamts. Durch die Fertigstellung des Abschnitts geht der Unterhalt an die Straßenbauverwaltung über. Wird die B 15 wie geplant zur Ortsstraße abgestuft, fällt sie von der Innenstadt über das Rondell sowie die 290 Meter zur Staatsstraße 2172 an die Stadt zurück. Die Planung und Ausschreibung für Rondell sowie Geh- und Radweg nach Reiserdorf hat die Stadt übernommen. Die Planung beider Projekte lag in den Händen des Ingenieurbüros Zwick aus Weiden. Die Kosten von zirka 100 000 Euro trug der Freistaat. Unterhalt und Verkehrssicherungspflicht bleiben bei der Stadt.

Bei der Freigabe gab es Lobeshymnen von Baudirektor Gerhard Kederer, Manuel Zwick, der Baufirma Marktgraf und Bauleiter Michael Feit. Sie lobten vor allem die unbürokratische Zusammenarbeit mit Geschäftsleiter Peter Forster. Bis in drei Wochen sollen auch die Restarbeiten erledigt sein.

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