Stadt bittet gewerbliche Anbieter stärker zur Kasse
Höhere Standgebühren

Beim großen Jubiläums-Bürgerfest 2018 müssen die gewerblichen Anbieter höhere Gebühren bezahlen. Doch dazu gibt es auch Widerspruch.

Zwei Mal im Jahr lädt das Rathaus die Vereine zur Versammlung ein, im Frühjahr und im Herbst. Die Zusammenkunft am 12. Oktober im "Weißen Rößl" sei ausgezeichnet besucht gewesen, berichtete Bürgermeister Rupert Troppmann im Kulturausschuss. 32 Vereine seien mit 43 Personen präsent gewesen. "Die haben Interesse am Stadtgeschehen", folgerte Troppmann.

Im Mittelpunkt stand der Rückblick auf das Bürgerfest im Juli. Das nicht optimale Wetter habe sich bei den Ausschankstellen der Vereine bemerkbar gemacht. Der Erlös sei etwas niedriger ausgefallen, bedauerte das Stadtoberhaupt. Trotzdem einigte sich die Versammlung darauf, dass jeder Verein wieder 150 Euro bekommt. Außerdem sei festgelegt worden, dass die gewerblichen Anbieter künftig 50 Prozent mehr Standgebühr bezahlen müssen. Manche von ihnen würden sich ohne Maß und Ziel ausbreiten. Sie müssten sich künftig einschränken.

CSU-Fraktionschef Josef Arnold lehnte höhere Abgaben strikt ab. "Das schaffen die Gewerbetreibenden dann nicht mehr." Die Stadt verlange zwischen 200 und 300 Euro, entgegnete der Bürgermeister. "Wir wissen, was die einnehmen."
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