08.03.2018 - 21:48 Uhr
Neustadt an der Waldnaab

DJK-Basketballer vor hoher Auswärtshürde Respekt vor Nördlingens Neuen

Es ist das Duell zweier Konzepte, wenn die Neustädter Basketballer am Samstag in Nördlingen auflaufen. Während die DJK auch im Abstiegskampf wie immer auf Spieler setzt, die aus der eigenen Jugend und der Region stammen, besserten die Schwaben im Winter personell nach. Mit durchschlagendem Erfolg.

Leistungsträger wie Jonas Meißner (links) müssen gegen die drei ausländischen Profis der Nördlinger dagegenhalten. Eine disziplinierte Leistung des gesamten Teams wie gegen Litzendorf ist dabei Pflicht. Bild: G. Büttner
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Mit dem physisch dominierenden spanischen Center Garny Garcia Nivar (16 Punkte im Schnitt) und dem bulgarischen Flügelspieler Georgie Krastev (17 im Schnitt) bekam der amerikanische Topscorer JJ Cratit (23 Punkte im Schnitt) schlagkräftige Unterstützer. Das stark abstiegsgefährdete Nördlingen arbeitete sich schnell in der Tabelle aus der Gefahrenzone auf den mittlerweile siebten Tabellenrang vor und bezwang am vergangenen Spieltag sogar den Zweiten BBC Bayreuth II in dessen eigener Halle.

Mit einem Sieg gegen Neustadt kann sich der TSV bereits aller Abstiegssorgen entledigen. Die DJK dagegen steckt mitten im spannendsten Rennen um den Klassenerhalt seit Jahren. Als eines von fünf punktgleichen Teams (Tabellenplatz acht bis zwölf) hat der Tabellenelfte mit einem schweren Restprogramm noch einen langen Weg vor sich.

"Keine leichten Spiele"

"Das Spiel gegen Bayreuth sagt eigentlich alles aus. Nördlingen ist vor allem daheim mit ihren Neuzugängen sehr stark einzuschätzen. Offensiv wie defensiv", sagt DJK-Coach Stefan Merkl. "Aber das ist im Grunde egal. Es gibt sowieso keine leichten Spiele mehr." Zumal neben mehreren Langzeitverletzten mit Tobias Merkl, Jonas Meißner, Jojo Klughardt und Vlady Krysl vier Starter angeschlagen, beziehungsweise nach Verletzungen noch nicht wieder richtig fit sind. "Daher war die Vorbereitung auch nicht optimal bisher. Aber das sind wir ja mittlerweile gewohnt", so Merkl, der in der Verletzungsmisere auf ein Wir-Gefühl setzt. "Die Stimmung im Team ist gut, das Training war sehr intensiv und die Jungs haben hart gearbeitet."

"Wahrer Teamgeist"

Großes Lob gebühre vor allem den jungen Spielern, die in den letzten Spielen etwas weniger zum Zug gekommen sind. "Gerade sie bringen die Siegermentalität zurück ins Team, weil sie ihre Mitspieler in jeder Situation unterstützen, egal wie es gerade für sie persönlich läuft und das freut mich ungemein", lobt der Trainer. "Ich bin sehr stolz, weil das genau das ist, was den Neustädter Basketball immer ausgemacht hat. Unsere Identität, harte Arbeit, Leidenschaft und Teamgeist."

Damit sei auch eine Überraschung am Samstagabend möglich. "Wenn wir wieder so diszipliniert auftreten wie zuletzt, ist der nächste Schritt machbar", meint Stefan Merkl.

Ich bin sehr stolz, weil das genau das ist, was den Neustädter Basketball immer ausgemacht hat. Unsere Identität, harte Arbeit, Leidenschaft und Teamgeist.DJK-Coach Stefan Merkl über die positive Einstellung seines Teams

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