18.02.2018 - 21:44 Uhr
Neustadt an der Waldnaab

DJK unterliegt TV Goldbach Neustadt nun Schlusslicht

Es ist ein schwarzer Samstag für die Neustädter Regio-Basketballer. Nach der klaren 62:98 (27:44)-Niederlage bei Tabellenführer TV Goldbach rutscht die DJK auf den zwölften und damit letzten Tabellenplatz der 2. Regionalliga Nord ab. Doch es gibt dennoch Grund zu Optimismus.

Vor allem offensiv offenbarten die Neustädter Basketballer in Goldbach Schwächen. Auffälligster Angreifer war - wie hier zuletzt im Heimspiel gegen Erfurt - Tobias Merkl mit 20 Punkten. Bild: hfz
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Bei noch sechs verbliebenen Spieltagen zeigt sich in der Tabelle nämlich ein hochspannendes Bild: Die halbe Liga befindet sich im Abstiegskampf. Vor einem Trio mit je zehn Punkten, darunter Neustadt, rangieren mit Nördlingen, Leipzig und Dresden drei weitere Teams mit zwölf Zählern. Nur ein Sieg trennt somit das Tabellenmittelfeld von den Abstiegsplätzen.

Neustadt braucht nach sechs Niederlagen in Folge somit "nur" ein Erfolgserlebnis, das das Team motivieren und gleichzeitig wieder in eine bessere Ausgangslage bringen würde. Dazu muss aber vor allem in der Offensive der Knoten platzen. "Der Korb war wie vernagelt", fasst Coach Stefan Merkl die Abschlussschwäche zusammen, die an diesem Samstagabend den Unterschied machte. "Uns fehlt im Moment etwas die Feuerkraft. Von Außen haben wir schlecht getroffen und unter dem Korb hat ihr 2,08-Meter-Center Malony alle Angriffe gestoppt."

Davon kann auch Captain und Gegenspieler Lukas Bieber ein Lied singen: "Wir haben uns auch selbst das Leben durch die schlechte Trefferquoten schwer gemacht. Goldbach hat einfach überragende Einzelspieler, die bei ihnen alles ausmachen." Und wenig überraschend sind der Brasilianer Luan Pereira Xavier (27 Punkte, 6 Dreier), der Litauer Tadas Jagela (17) und der Portugiese Malony de Sousa (13) gewohnt bärenstark.

Der Korb war wie vernagelt.DJK-Coach Stefan Merkl 

Bereits nach dem ersten Viertel liegt Neustadt 6:26 zurück. "Wir sind ganz schlecht ins Spiel reingekommen und haben trotz einiger freier Würfe kaum gepunktet", erzählt Bieber selbstkritisch. Doch trotz des Katastrophenstarts zeigt die DJK die richtige Reaktion: Defensiv stark verbessert, kämpft sich das Team in die Begegnung, auch wenn sich das Wurfglück nicht mehr einstellen sollte. Im dritten Viertel kommt Neustadt auf elf Punkte ran, ehe ein neues Offensivfeuerwerk Goldbachs die Entscheidung bringt. Doch der Ligaprimus ist kein Maßstab im Abstiegskampf und die DJK wird ihre Chancen auf den Befreiungsschlag noch bekommen.

DJK: Merkl (20 Punkte, 2 Fouls), Klughardt (9/0), Aßheuer (8/4), Meißner und J. Sailer (je 8/2), C. Sailer (3/5), Saro und Stych (je 3/2), Bieber und Tarwoe (je 0/4)

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