27.04.2018 - 21:26 Uhr
Oberpfalz

Kreisklasse Ost Neustadt freut sich aufs Derby

In der Kreisklasse Ost kann Tabellenführer TuS Schnaittenbach (60) gegen den TSV Pleystein (51) mit einem Sieg schon mal als ersten Schritt die Relegation eintüten. Freuen würde sich in diesem Fall auch die DJK Neustadt (54).

Die DJK Neustadt möchte am Sonntag einen Derbysieg über den ASV Neustadt bejubeln. Bild: A. Schwarzmeier
von Ernst FrischholzProfil

Weiden. Die Kreisstädter hätten bei einem Schnaittenbacher Erfolg den ärgsten Rivalen um die Vizemeisterschaft vom Hals. Vorausgesetzt, die DJK gewinnt das Stadtderby gegen den ASV Neustadt, der nach dem Trainerrücktritt von Krysztof Pianka Sonntag nicht gerade in ruhigem Fahrwasser segelt. Der SV Störnstein gegen den TSV Flossenbürg und der FSV Waldthurn gegen den FC Weiden Ost haben Schicksalsspiele vor der Brust.

SG Ehenfeld/Hi. II So. 13.15 FC Weiden-Ost

Nach dem Nachholspiel in Störnstein empfängt die SG den Tabellenfünften aus dem Weidener Osten. Nach wie vor gilt es, den Hebel bei den zu vielen eigenen Fehlern anzusetzen. In Sachen Kader sieht es düster aus, denn Trainer Martin Winkler muss wohl im schlechtesten Fall ein Dutzend Spieler an die "Erste" abgeben. Gästecoach Martin Oppitz hofft, dass sein Team den Doppeleinsatz (Freitag in Waldthurn) gut überstanden hat. Natürlich zählt für Oppitz beim Absteiger nur ein Sieg. Ob er die Freitag fehlenden Nimmerjahn, Kraus und Schindler wieder zur Verfügung hat, ist noch nicht sicher.

DJK Neustadt So. 15.00 ASV Neustadt

"Im Derby müssen wir eine wesentlich bessere Leistung bringen als gegen Luhe", weiß DJK-Trainer Bernd Häuber. "Die Chance, den Vorsprung auf den TSV Pleystein eventuell auf sechs Punkte zu vergrößern, wollen wir uns nicht entgehen lassen." Deshalb lässt er ganz klar auf Sieg spielen. Lediglich Urlauber Armin Peter fehlt im Kader. Beim ASV scheint nach den Worten von Hans Wiesenbacher die Luft raus zu sein. Stark ersatzgeschwächt musste man gegen Luhe eine verdiente Niederlage hinnehmen. Der Klassenerhalt ist gesichert. Nun geht man in das Stadtderby ohne einige Stammkräfte und auch ohne den bisherigen Trainer Pianka, der nach dem Luher Spiel "gekündigt" hat.

TuS Schnaittenbach So. 15.00 TSV Pleystein

Nach dem konzentrierten Auftritt gegen Waldthurn hat TuS-Coach Turan Bafra Wiedergutmachung hinsichtlich der 0:2-Hinspielniederlage auf die Tagesordnung gesetzt. "Wir wollen den elften Heimsieg und den 13. Sieg in Folge", so Bafra. Keeper Wunschel und Bomber Bösl sind wieder dabei. Hirmer ist noch ein Spiel gesperrt. "Für uns sind die 51 Punkte und der dritte Platz ein Traum", lautet die Analyse von TSV-Trainer Hans-Jürgen Mühling. Hat sein TSV doch zwei Jahre lang mit den gleichen Leuten gegen den Abstieg gespielt. "Wir können unbelastet auftreten. Ich glaube nicht, dass wir uns zerlegen lassen", so Mühling.

FC Luhe-Markt So. 15.00 SpVgg Vohenstrauß II

Nach der unglücklichen Niederlage bei der DJK Neustadt geht es für den FC nun gegen den Tabellennachbarn. Jonas Stangl, Max Hammer, Dominik Ries und Patrik Fero werden fehlen. Zudem sind Wagner und Bauer angeschlagen. Beim Gast spricht man nach dem Arbeitssieg gegen den Tabellenletzten von einem anderen Kaliber und einem Gegner auf Augenhöhe. Für Trainer Markus Grosser ist klar, dass eine konzentrierte Leistung notwendig sein wird, um die Siegesserie fortzusetzen und dem ausgegebenen Ziel "Platz fünf" näher zu kommen.

SV Waldau So. 15.00 FSV Waldthurn

Nach der 0:2-Niederlage bei Weiden Ost hat der SV den angestrebten dritten Tabellenplatz abgeschrieben. Nun gilt es für Trainer Wolfrath und sein Team, Platz vier abzusichern. Im Derby gegen den wiedererstarkten Nachbarn wird das Team seine Heimstärke in die Waagschale werfen. Für Gästetrainer Markus Dagner ist erst einmal wichtig, ob sich ein Kräfteverschleiß aus dem Freitag- spiel bemerkbar macht. "Wir müssen versuchen, die spielerische Qualität von Waldau mit unseren Mitteln zu bekämpfen, um sie vom Tor fernzuhalten", sagt Dagner.

SV Altenstadt/Voh. So. 15.00 SpVgg Pirk

"Nach der schlechtesten Saisonleistung in Pleystein wird für uns die Luft immer dünner", analysiert SV-Coach Markus Karl die Lage. Da im Abstiegskampf nur der absolute Wille zählt, gibt es keine Ausreden mehr. Karl fordert eine Leistungssteigerung. Gästetrainer Jochen Seuberth ist sich der Bedeutung des Spiels bewusst. In Störnstein hat man dumm durch einen direkt verwandelten Eckball verloren. Seuberth spricht von Pech, klagt aber auch an, dass man keine Tore macht. "Wir probieren alles. Aber wenn wir Sonntag wieder verlieren, dann wird es wohl vorbei sein", so der Coach.

SV Störnstein So. 15.00 TSV Flossenbürg

Für den SV Störnstein ist es das letzte Heimspiel der Saison. Dann geht es noch drei Mal in die Fremde und da hat sich der SV noch nicht oft mit Ruhm bekleckert. Schiener fordert von seinem Team die gleiche Einstellung wie gegen Pirk. Nach der 0:3-Heimniederlage gegen die DJK Neustadt kommt für den Gast aus Flossenbürg dem Spiel eine große Bedeutung zu. Man will sich weiter Richtung Klassenerhalt bewegen. Da wäre es wichtig, die Störnsteiner auf Abstand zu halten. Aber die Vorzeichen sind schlecht, denn das Sextett Sandro Wagner, Steffen Frischholz, Matthias Grundler, Fabian Kunz (verletzt), Christian Belau (krank) und Christoph Birkner (Urlaub) wird weiter fehlen. Michael Sigritz ist nach seiner Sperre und Pius Stahl nach dem Urlaub wieder dabei.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.