Neuer Trainer bei Bayernliga-Basketballern der DJK Neustadt
Uwe Glaser übernimmt

Abteilungsleiter Willi Merkl (links) begrüßt Trainer Uwe Glaser bei den Basketballern der DJK Neustadt. Bild: Tobias Schwarzmeier
Sport
Neustadt an der Waldnaab
09.08.2014
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Die Neustädter Basketballer haben einen neuen Trainer. Mit Uwe Glaser (49) übernimmt ein Wunschkandidat der DJK-Verantwortlichen die Nachfolge des überraschend zurückgetretenen Stefan Rupprecht. Der Bayreuther passt dabei perfekt ins Konzept des Bayernligisten, das traditionell auf Nachwuchsarbeit setzt.

"Es ist die ideale Lösung", ist Abteilungsleiter Willi Merkl angesichts des Zeitdrucks, einen qualifizierten Übungsleiter zu finden, sichtlich erleichtert. Nach einer - wegen der überschaubaren Zahl an geeigneten Kandidaten - kurzen Trainersuche in der Region wurde die DJK schließlich beim BBC Bayreuth fündig. "Ich bin froh, dass ich helfen kann. Es ist wichtig, dass in Neustadt nicht alles zusammenbricht", freut sich Glaser, der den B-Trainerschein besitzt, auf die neue Herausforderung.

Der erfahrene Coach arbeitet im Nachwuchsbereich des Bundesligisten Medi Bayreuth und betreut weiterhin in der kommenden Saison das Jugend-Bundesligateam (JBBL) der Oberfranken. So kam auch der Kontakt zustande. "Willi Merkl und ich tauschen uns über die Jugendarbeit ständig aus", erzählt Glaser. Da Neustadt für die erfolgreichste Nachwuchsarbeit in der Oberpfalz bekannt ist, spielen seit Jahren DJK-Talente - wie aktuell Kay Bruhnke, Nico Wenzl und Moritz Staschewski - mit Doppellizenz parallel für Bayreuther Teams.

Doch auch im Herren-Basketball ist der 49-Jährige in der nördlichen Oberpfalz kein Unbekannter. Nach 12 Jahren als Spieler und Coach in Weidenbergtrainierte Glaser sechs Jahre das Regionalligateam der Weidener Coocoons. Zuletzt gelang ihm in der Saison 2012/13 mit der zweiten Mannschaft des BBC der Aufstieg in die Regionalliga. Nach Weidens Abstieg und Neustart in Bayerns höchster Spielklasse kommt es in der neuen Saison zu einem Wiedersehen in der Bayernliga Nord.

Doch bis dahin ist noch viel zu tun. Zunächst will sich Glaser ein Bild vom Kader machen. "Einige Spieler wie Tobias Merkl, Michael Kurz oder Lukas Bieber kenne ich schon", erzählt Glaser, "außerdem werde ich ausführlich mit Stefan Rupprecht sprechen und mir die Aufzeichnungen einiger Spiele aus der letzten Saison ansehen." Danach steigt der Bayernligist mit einigen Testspielen in die Saisonvorbereitung ein.
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