11.01.2018 - 20:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Neustädter Basketballer bei den Dresden Titans Neuer Schwung für Rückrunde

Die kurze Winterpause hat gutgetan. Auch wenn die Regio-Basketballer der DJK Neustadt weiter auf einige Spieler verzichten müssen, lichtet sich das Lazarett etwas. Beim Rückrundenstart bei den Dresden Titans am Sonntag sind einige Spieler wieder dabei. Und ein Rückkehrer gibt sein Saisondebüt.

Generalprobe für das Spiel in Dresden geglückt: Gegen eine Army-Auswahl aus Grafenwöhr gewannen die Neustädter Basketballer mit 97:78. Bild: exb
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Mit Jojo Klughardt und Emmanuel Tarwoe sind gegen den Tabellenachten die zuletzt fehlenden Aufbauspieler wieder einsatzfähig. Eine wichtige Voraussetzung dafür, um den 73:63-Sieg gegen die Sachsen zum Saisonauftakt zu wiederholen. "Wir müssen ähnlich wie im Hinspiel auftreten, aber etwas besser in die Systeme finden", fordert Coach Stefan Merkl. "Und mehr an einem Strang ziehen. Wichtig ist es, Lücken zu vermeiden, die uns gefährlich werden können."

Denn die Zweitligareserve der Dresden Titans verfügt mit Aufbauspieler Robert Haas (14,8 Punkten im Schnitt) und Center Michael Zenker (14,1) über Antreiber, die eine Verteidigung auseinanderziehen und freie Räume ausnutzen können. Im Hinspiel ließ die DJK die Sachsen nicht ins Spiel kommen und arbeitete unter dem Korb gut gegen die starken Big Men. Der Schlüssel zum Erfolg. Das Team von Coach Dainius Pleta dürfte neben dem Heimvorteil auch auf Unterstützung aus der ProB hoffen. Da es keine Überschneidung mit dem Spielplan der Profis gibt, erwartet die Neustädter wahrscheinlich ein mit jungen Zweitligaspielern verstärktes Dresdner Team.

Da passt es gut, dass Tobias Merkl wieder dabei ist. Der letztjährige Schlüsselspieler läuft - nach einem Auslandssemester in Spanien - zum ersten Mal in dieser Saison in einem Punktspiel für die DJK auf. Bei einem Testspiel gegen ein US-Team aus Grafenwöhr (97:78 für die DJK) konnte er erstmals mit dem runderneuerten Team Spielpraxis sammeln.

Eine Rückkehr zum richtigen Zeitpunkt, da Topscorer Vlady Krysl (Wadenbeinbruch) noch eine Weile ausfallen wird. "Tobi wird aber noch etwas Zeit brauchen, bis er wieder den Touch bekommt. Man merkt deutlich an den Abläufen in der Transition oder bei Setplay, dass es noch nicht passt", dämpft Stefan Merkl die Erwartungen. Auch ist spürbar, dass das Team durch die ständigen Ausfälle noch nicht so eingespielt ist, wie es sein könnte. Weiterhin fallen etwa Simon Wagner, Alex Pöss, Tom Kuchinka und Michael Kurz aus.

Die Ausgangssituation des Tabellensechsten ist einfach: Als "Best of the Rest" liegt die DJK (10 Punkte) im vorderen Mittelfeld schon mit etwas Abstand hinter einen Quartett (je 16 Punkte) zurück. Ganz oben thront mit 18 Punkten Aufsteiger TSV Goldbach. "Es ist schade, wir hätten in der Hinrunde einen Sieg mehr gebraucht. Den müssen wir wieder reinholen", so Merkl, der optimistisch ins Spiel geht. Ich sehe uns gegen Dresden nicht in der Favoritenrolle, aber wir wollen nach der Winterpause mit einem Sieg starten."

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