16.10.2017 - 22:34 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Neustädter Basketballer feiern dritten Sieg im dritten Spiel Leipziger klar im Griff

Es war ein Spiel für die Fans, auch wenn die Spannung etwas auf der Strecke blieb. Als die knapp 350 Fans in der Gymnasiumhalle am Ende den 69:61 (35:19)- Erfolg der Neustädter Basketballer feierten, hatten sie schönen Regionalliga-Basketball gesehen. Und einen verdienten Sieger.

Offensiv war Neustadts Ondrej Stych (am Ball) kaum zu bremsen. Der Power-Forward steuerte 21 Punkte zum hoch verdienten Heimerfolg der DJK über die Uni-Riesen Leipzig bei. Bild: Tobias Schwarzmeier
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Auch wenn die Gäste vom USC Leipzig das Ihrige beitrugen und solide punkteten, war Neustadt an diesem Samstagabend von Beginn an das druckvollere und entschlossenere Team. Mit Jojo Klughardt, der in der Vorwoche gefehlt hatte, und Emmanuel Tarwoe im Spielaufbau bestimmte die DJK das Tempo und den Spielfluss der Partie.

Besonders in der Verteidigung überzeugte das Team von Stefan Merkl gegen die hochgewachsenen Spieler des letztjährigen Zweitligisten. Die ProB-erfahrenen Center der Sachsen blieben offensiv weitgehend harmlos, auch bei den Rebounds arbeiteten die Neustädter - allen voran Lukas Bieber und Lars Aßheuer - hart. Überragender Mann auf dem Feld war Neustadts Power-Forward Ondrej Stych (21 Punkte), der nicht nur Topscorer der Partie war, sondern auch wie kein anderer ackerte.

Spielsysteme durchgehalten

Wie die Fans war auch Merkl von der disziplinierten Vorstellung seines Teams beeindruckt: "Wir haben sehr wenig zugelassen. Zur Halbzeit haben wir sie unter 20 Punkte gehalten. Das war stark." Im zweiten Viertel ließ die DJK-Verteidigung gar nur 7 Punkte zu. "Es war eine sehr gute Defensivleistung", lobte der Coach. Einzig das erst 17-jährige Talent Sven Papenfuß (20 Punkte) knackte regelmäßig das DJK-Bollwerk und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Neustadt dagegen konnte sich auf sein variables Kombinationsspiel verlassen. Über die gesamte Begegnung war die DJK, die sich strikt an ihre Spielsysteme hielt, nur schwer auszurechnen. Abwechselnd punkteten die DJK-Spieler mit Zug zum Korb oder aus der Distanz. Das Ergebnis: eine sichere Führung von zumeist etwa 20 Punkten. Selbst im - für Neustadt oft problematischen - dritten Viertel, blieb der Vorsprung konstant (60:40).

Wir haben sehr wenig zugelassen. Zur Halbzeit haben wir sie unter 20 Punkte gehalten.Stefan Merkl, Coach DJK Neustadt/WN

Dann wurde es unverhofft doch noch zumindest ein wenig spannend: Leipzig holte im Schlussabschnitt auf und kam sogar fast in Schlagdistanz. Es war aber zu spät, zu einer wirklich spannenden Schlussphase kam es nicht mehr. Neustadt brachte den dritten Sieg im dritten Spiel mit kleinen Wacklern nach Hause. Eine schöne Momentaufnahme: Die DJK bleibt zunächst Tabellenführer, Leipzig steht vorerst auf Rang 9.

DJK: Stych (21 Punkte, 3 Fouls), Klughardt (11/0), Aßheuer (9/2), Tarwoe (6/4), Saro (6/1), Meißner (6/1), Pöss (5/0), Krysl (3/5), Bieber (2/3), Kuchinka (0/4), Wagner und Archer.

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