Neustädter Basketballer verschenken Auswärtssieg
Verlorener Sonntag in Litzendorf

Die Neustädter Basketballer, allen voran Lukas Bieber (am Ball) stemmten sich gegen die Niederlage in Litzendorf. Die Oberfranken waren an diesem Tag jedoch in vielen Situationen den entscheidenden Tick besser. Archivbild: af

Die Szenen gleichen sich auffällig. Erneut traten die Regio-Basketballer der DJK Neustadt bei der BG Litzendorf an, wieder wurde es sehr knapp und am Ende fuhr die DJK ohne Punkte nach Hause. Nach der verdienten 68:77 (32:40)-Pleite beim Tabellensechsten stellte sich bei Coach Uwe Glaser Ernüchterung ein.

"Es war ein typisches Litzendorfspiel", sagte der Trainer nach der Begegnung am Sonntag. "Ein Auswärtsspiel, bei dem man nicht wirklich in die Partie kommt, sei es durch die schwierige Halle, sei es durch den Gegner. Irgendwie hat die Spannung im Spiel gefehlt." Litzendorf war im Gegensatz zu den mit nur acht Spielern angetretenen Neustädtern an diesem Tag qualitativ deutlich tiefer besetzt.

Bieber und Stych stark

Unter anderem ohne Captain Stefan Merkl, Adrian Saro und Terrence Gibson ersatzgeschwächt angetreten, fehlte zudem die Konzentration und die Entschlossenheit in entscheidenden Momenten. "Lukas (Bieber) und Ondrey (Stych) haben stark gespielt", nahm Glaser seine Leistungsträger an diesem Abend davon aus. "Insgesamt war es kein gutes Spiel, es hat vielleicht die letzte Intensität gefehlt, denn fast alle umkämpften Bälle sind letztlich bei Litzendorf gelandet."

"Vielleicht haben meine Spieler auch nicht wirklich an eine Siegchance geglaubt", rätselte Glaser, obwohl der Dritte der 2. Regionalliga Nord zumindest von der Tabellensituation her leicht favorisiert war.

Litzendorf zog nach ausgeglichenem Spielverlauf im zweiten Viertel langsam, aber kontinuierlich davon. Fast alles lief erwartungsgemäß über die beiden Topwerfer der Oberfranken, Maximilian Kolbert (28 Punkte/ 5 Dreier) und Manuel Rockmann (22/4). Bei der DJK verteilten sich die Punkte gleichmäßiger, fünf Spieler punkteten zweistellig.

Das Problem der Neustädter war die Sicherheit beim Verwandeln ihrer Möglichkeiten. Denn es mangelte nicht an Chancen, dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben. "Wir haben uns genügend freie Würfe herausgespielt, haben aber nicht viel getroffen", erzählte Glaser. "Leider haben wir auch wieder einige einfache Würfe vergeben, was letztlich ausschlaggebend war, dass wir nicht richtig rangekommen sind."

Schlussspurt vergebens

Der DJK-Coach sah aber ein Team dass sich nie aufgab: "Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, die bis zum Schluss versucht hat, das Spiel noch zu drehen." Auch im Schlussviertel, als Neustadt einen 15-Punkte-Rückstand auf nur noch 6 Punkte verkürzte (66:72). Die Wende schien möglich, aber unter anderem vier verworfene Freiwürfe (insgesamt nur 10 von 23 Versuchen verwandelt) bremsten die Aufholjagd aus. "Wir lassen da in solchen Spielen einfach zu viele Punkte liegen", analysierte Glaser. "Jetzt gilt es, das Spiel möglichst schnell abzuhaken und uns dann auf Regnitztal zu konzentrieren." Im letzten Heimspiel des Jahres will die DJK ihren dritten Tabellenplatz weiter festigen.

DJK Neustadt: Bieber (14 Punkte/2 Fouls), Kurz (14/4), Stych (13/0), Meißner (12/2), T. Merkl (10/5), J. Sailer (3/4), Pöss (2/0) Kuchinka (0/2) und Wenzl.

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