Abwasserzweckverband investiert 260 000 Euro in Störnstein
Verjüngungskur für altes Pumpwerk

Für 260 000 Euro wird die Störnsteiner Anlage komplett saniert. Auch das Umfeld des Pumpwerks soll auf Vordermann gebracht werden. Bild: arw

Eigentlich halten sich die Baumaßnahmen im Abwasserzweckverband Altenstadt- Neustadt-Störnstein in Grenzen. Einen großen Brocken gibt es aber doch: das Pumpwerk in Störnstein. Es muss dringend auf Vordermann gebracht werden. Die Maßnahme wird auf 260 000 Euro beziffert. Der Beschluss der Zweckverbandsräte fiel einstimmig. Das Pumpwerk erhält eine neue Außenhülle, eine neue Steuerung und Pumpen. Das Umfeld wird verschönert.

Neue Geräte

In der Kläranlage in Altenstadt wird für 10 000 Euro das Rührwerk im Schlammstapelbehälter getauscht. Die Klärwärter erhalten für 1300 Euro einen Elektrokettenzug. Gekauft werden außerdem eine Videoüberwachungsanlage (2000 Euro) und ein Laubbläser (400 Euro).

Verbandsvorsitzender Rupert Troppmann lobte die Arbeit des Personals, die mit dem ihnen anvertrauten Geräten umgingen, als seien es ihre eigenen. Einstimmig wurde der Haushalt 2017 des Abwasserzweckverbandes angenommen. Auf der Ausgabenseite schlagen die Erneuerung des Pumpwerks in Störnstein, sowie die Zinsen für die Kredite zu Buche. Die tilgungsfreie Zeit ist abgelaufen. "Das sind 20 000 Euro mehr als bisher", sagte Troppmann. Auf der Einnahmeseite des Vermögenshaushalts stehen 56 000 Euro aus dem Verkauf von Anteilen an die Kommunen Störnstein, Theisseil und Neustadt. Zusätzlich wurden 160 000 Euro aus den Rücklagen entnommen, 60 000 Euro sind noch drin. "Das ist wegen der Reparatur- und Sanierungsarbeiten zu verantworten", meinte der Vorsitzende. Im Verwaltungshaushalt sind zwei Einnahmen bemerkenswert. Zum einem ist es die Einspeisevergütung im Blockheizkraftwerk (BHK) von 20 000 Euro und die Umsatzsteuerrückerstattung von 44 000 Euro. Der Etat stieß auf einhellige Zustimmung.

Geordneter Etat

Ebenso geschah es mit dem Finanzplan für die Jahre 2016 bis 2020. Der ständige Vertreter im Zweckverband "Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf" ist Ernst Schicketanz.

Der Kommunlae Prüfungsverband beanstandete den Umlagebescheid, weil der Anteil für die Straßenentwässerung nicht ausgewiesen worden sei. Es wurde vorgeschlagen, zwei Prozent in der Kalkulation einzuberechnen. Für den Endverbraucher gibt es keine neuen Bescheide.
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