Alles neu: Schranke für Camper, Basketballfeld, Plantschbecken und Lampen
Volltreffer für Freizeit

Während die alte Schranke zum Campingplatz (rechts) mit Muskelkraft bewegt wurde, ist die neue (links) chip- und zeitgesteuert.

Die Freiheit an der Freizeitanlage hat künftig eine Schranke. Zumindest was die Möglichkeit angeht, zu jeder Tages- und Nachtzeit in den Campingplatz zu fahren. Und auch sonst investiert die Stadt in das Areal am Waldnaabufer.

Statt die Schranke am Campingplatz mit Muskelkraft zu öffnen und zu schließen, brauchen Nutzer künftig einen Chip. Der nützt aber in der Nacht und während der Mittagsruhe nichts. Dann bleibt der Schlagbaum unten - zugunsten der Ruhe der anderen Camper. 6600 Euro kostete die Schranke. Die Arbeiten, einschließlich eines asphaltierten Pfades um die Anlage herum, erledigte der Bauhof.

"Die 36 Stellplätze werden gut angenommen", bestätigte dritter Bürgermeister Heribert Schubert. Etwa ein Drittel seien Dauercamper. "Wir haben einen kleinen schnuckeligen Platz in Stadtnähe im Grünen mit hervorragender Betreuung durch Ralf Möhrle", lobte der amtierende Rathauschef.

Die gesamte Freizeitanlage erfreue sich steigender Beliebtheit auch bei Familien aus dem benachbarten Weiden, die mit Kindern das im vergangene Jahr runderneuerte Plantschbecken mit moderner Chlorierungsanlage nutzen. Am Pavillon hat die Stadt eine zusätzliche Lampe eingebaut "mit puristisch, elegantem Design", so Schubert. Längerfristig wolle man die Kugelleuchten im Bereich des Biergartens durch vandalensichere und atmosphärisch passende Leuchten ersetzen. Eine große Investition betraf das Basketballfeld. Schubert: "Dafür haben wir viel Geld in die Hand genommen". Das Angebot belief sich auf 35 000 Euro. "Die Endabrechnung liegt noch nicht vor", ergänzte Geschäftsführer Peter Forster. Das gesamte Spielfeld wurde mit wasserdurchlässigem Asphalt befestigt. Beauftragt ist außerdem ein Zaun ums Sportfeld.

Weitere 24 000 Euro kosten Bewegungsgeräte für Erwachsene und Senioren. "Wir haben es uns zum Thema gemacht, auch die Generation 50+ bei den Freizeitangeboten mit ins Boot zu nehmen."

"Es sind allesamt Maßnahmen aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), die wir konsequent umsetzen", sagte Forster. In den vergangenen vier Jahren habe man allein in die Freizeitanlage eine Viertelmillion Euro investiert. Schubert: "Es freut uns, dass das auch angenommen wird."
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