21.12.2016 - 02:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Altenstädter Adventsingen in der neuen Pfarrkirche Glocken im Dreier-Rhythmus

Ein anspruchsvolles Programm auf hohem Niveau stellt Chorleiterin Marina Gmeiner zusammen. Neben dem Kirchenchor wirken beim Adventssingen das Quartett "Cantabile" und die "Neustädter Klarinettenmuse" mit.

Klarinettenmuse, links mit Leiter Karl Wildenauer-mitte der Chgor und rechts-Cantabile. -Jeweils ein Bild von links oder rechts.---
von Rita KreuzerProfil

Altenstadt/WN. (zer) Pfarrer Markus Nees stimmte auf die ruhige Zeit ein. Er freute sich, dass in seiner Pfarrei kirchenmusikalisch viel geboten sei und lobte den Chor in höchsten Tönen. Als versierter Sprecher erwies sich Thomas Hösl. Die Texte für die Veranstaltung hatte Manfred Hoffmann zusammengestellt.

Ein pfiffiges Stück mit geschickter Registrierung spielte Organist Tobias Rupprecht. Weitere Titel des Chors begleitete er einfühlsam auf dem Clavinova. Die Sängerinnen und Sänger brachten eine hochwertige Leistung. Lupenreiner Gesang, klare Aussprache und optimale Intonation waren die Markenzeichen.

Wohlklingend erfreute der Chor mit "Wieder naht der heilige Stern" von Lorenz Maierhofer. Komponist Charles Gounod hatte das "O komm', o komm', Emanuel" vertont, das ebenfalls der gemischte Chor vortrug. Aus Schweden stammte das "Weihnacht, strahlende Zeit". Sehr gut kam auch das Abendlob von Segej Rachmaninow an. Im pastoralen Stil angelegt waren das "Herbergslied" und "Weil Gott in tiefster Nacht erschienen".

Im Originalsatz von Michael Praetorius sang der gut disponierte Kirchenchor "Es ist ein Ros' entsprungen". In einer Bearbeitung von Werner Stehbach erklangen für vierstimmigen Männerchor im Dreier-Rhythmus "Weihnachtsglocken".

Eine souveräne Leistung bot das Quartett "Cantabile" mit den Querflötistinnen Gabi Fröhlich und Brigitte Steger sowie Regina Schmid an der Gitarre und Walter Lauber auf dem Fagott. Ihre Vorträge waren betitelt mit "Staada", "Amicitia" von Kathi Stimmer-Salzeder, ferner erklang das Instrumentalwerk "Assisi" und anschließend ein Menuett.

Mit guter Intonation musizierte die "Neustädter Klarinettenmuse" "Kummt schöi hoimle döi Nacht", einen Adventshymnus und "Leise sinkt der Abend nieder". Das Ensemble spielte in der Besetzung mit Karl Wildenauer, Maria Bergmann, Pia Neumann, Gerhard Nikol und Heidi Piehler (alle Klarinette) sowie Maria Wildenauer (Tenorhorn) und Andreas Träger (Tuba).

Ein besonderer Hörgenuss war das von allen Interpreten am Schluss vorgetragene "Stille Nacht" in einem Spezialarrangement von Marina Gmeiner. Glockengeläut ließ das in jeder Hinsicht gelungene Konzert ausklingen.

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