Ausstellung mit alten Schulbildern im Neustädter Museum
Die haben sich stark verändert

Klassenfotos und andere Schulbilder von 1940 bis 1980 sind im Stadtmuseum zu sehen. Von links: Bürgermeister Rupert Troppmann, Museumschefin Ursula Wiechert und der Chef des Museumsvereins, Bernhard Knauer. Bild: krb

Bilder vom ersten Schultag gibt es schon lange. Meist ist es eine Erinnerung an einen glücklichen Tag. Doch kennt man noch alle Personen auf dem Bild? Hat sich der eine oder andere nicht doch stark verändert?

"Wer soll auf diesem Foto der Bürgermeister sein?" Rätselraten von einigen Stadtbediensteten! Letztendlich befindet sich das Stadtoberhaupt etwas verdeckt in der hinteren Reihe. Das Museum der Stadt bietet in den kommenden Wochen bis einschließlich 4. März die Möglichkeit, Bilder von Einschulungsklassen ab dem Jahr 1940 bis 1980 zu bestaunen. Der Eintritt ist wie immer kostenlos.

Alfred Spachtholz, Leiter des Fotoclubs im Museumsverein, hat diese Reminiszenzen an die Schulzeit mit Hilfe der Neustädter Bevölkerung zusammengetragen. Museumsleiterin Ursula Wiechert legte dabei auch großen Wert darauf, dass - soweit möglich - die abgebildeten Personen benannt wurden.

Fast zu jeder Aufnahme gibt es also einen entsprechenden Hinweis zu den Schülern und Lehrern. Die Verantwortlichen sind sich sicher, damit für viel Gesprächsstoff zu sorgen. Selbstverständlich werden eventuelle Änderungen zu den Namen von den Mitarbeitern des Museums gleich mit aufgenommen und vermerkt. Die Bilder sollen mit den richtigen Namen im Archiv der Stadt für künftige Generationen aufbewahrt werden.

"Ich finde es toll, wenn mit diesen Bildern die Verbindung von der Bevölkerung zum Museum hergestellt wird", freute sich Bürgermeister Rupert Troppmann über die neueste Idee aus dem Stadtmuseum. "Gleichzeitig können die Neustädter dann wieder dieses Schmuckstück unserer Stadt besuchen."

Der Vorsitzende des Museumsvereins, Bernhard Knauer, ist sich sicher, dass zahlreiche Bürger, auch wenn sie mittlerweile weggezogen sind, die Schau besuchen. Er dankte neben Wiechert und Spachtholz für die unermüdliche Arbeit. Zu sehen sind Klassenfotos, Bilder der Bekenntnisschule, der Koch- und Nähschule sowie von Wandertagen. Auf dem Infopoint liegen die Bilder als Buch zum Blättern. Aber auch über den Fernseher im Raum der Stadtgeschichte sind sie zu sehen.
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