Feierlicher Gottesdienst zum Amtsantritt Pater Stoj im Kloster St. Felix
Premiere für drei Stanisläuse

Erstmals standen in St. Felix mit Pater Stanislaus Strojecki, dem neuen Mitbruder Pater Stanislaus Stoj und dem derzeitigen Guardian Pater Stanislaus (von links) drei Stanisläuse am Altar. Bild: prh

Guardian Pater Stanislaus stellte Pater Stanislaus Stoj in einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag vor und führte ihn ins Amt ein. Konzelebrant war Missionar Pater Stanislaus Strojecki, der momentan Urlaub im Kloster St. Felix macht. "Aller guten Dinge sind drei", begrüßte der Klosterchef die Gläubigen im Familiengottesdienst. Ein Novum in der Wallfahrtskirche sei die Konzelebration von drei "Stanisläusen".

Der Guardian klärte über die Bedeutung des Vornamens Stanislaus auf. "Er ist in Polen sehr verbreitet und bedeutet der Ruhmreiche, oder dass er für seine ruhmreichen Taten bekannt wird." Der Vorname gehe auf den Krakauer Bischof Stanislaus zurück, der als Märtyrer während eines Gottesdienstes ermordet wurde. Er wollte damals den König zum rechten Glauben zurückführen und gilt als Beispiel für Standhaftigkeit und Verteidiger der Gesetze Gottes.

Der Nachname von Pater Stoj bedeute so viel wie: Bleibe hier stehen. Er stelle sich in St. Felix einer neuen pastoralen Herausforderung. Der sprachbegabte Geistliche bringe große Lebenserfahrung mit und habe unter anderem in der Türkei, Japan, Paraguay und Italien gewirkt. Dort verbrachte er die letzten sieben Jahre in der Abtei Fossanova in Latium.

Nach der Messe verriet Stoj, dass er sich hier sehr wohlfühlt und schon etwas eingelebt hat. Für die Evangelisierung habe er schon seinen Platz gefunden: "Im Wald, bei ausgedehnten Spaziergängen."
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