Feierliches Hochamt an Mariä Himmelfahrt mit dem Oberpfälzer Saitenklang
Wo ist der Himmel?

Vier Veeh-Harfen, Akkordeon und Gitarre begleiteten die Marienlieder, mit denen der "Oberpfälzer Saitenklang" an Mariä Himmelfahrt in St. Felix die Gottesdienstbesucher erfreute. Bild:prh

Wo ist eigentlich der Himmel? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes am Hochfest Marias Aufnahme in den Himmel. Der "Oberpfälzer Saitenklang" gestaltete die Messe musikalisch mit Marienliedern und sorgte nun bereits zum vierten Mal für eine übervolle Wallfahrtskirche St. Felix.

Eine Stecknadel hätte man fallen hören. So leise war es, als Ludwig Putzer (Akkordeon, Gesang), Norbert Puff (Gitarre, Gesang), Gisela Grim, Angela Putzer, Irmgard Puff und Josef Sterr (Veeh-Harfe) den "Mariengruß" zum Einzug von Guardian Pater Stanislaus anstimmten. Die getragenen, stimmungsvollen Volksweisen aus der Marienmesse kamen bestens bei den Gläubigen an. Sie lauschten der Musik der Gruppe andächtig.

Der Zelebrant forderte dazu auf, wie Maria aus Freude auch eine Hoffnung zu machen. Die Kräuter und Blumen, die er segnete, seien Zeichen und Hinweis auf Heil im Leben. Bei einer Radtour durch die Oberpfälzer Landschaft habe er das Gefühl gehabt, dass sich Himmel und Erde begegneten. Pater Stanislaus stellte fest, dass viele leider nicht mehr an den Himmel glauben. "Das Fest Mariä Himmelfahrt will uns aus dem Keller herausholen und in die Höhen des Lebens führen".

Stimmungsvolle Klangbilder, begleitet von einem zweistimmigen Männergesang, zauberten die Mitwirkenden des "Oberpfälzer Saitenklang". Sie ließen das Aveglöcklein still läuten oder flehten "Hilf uns, Maria" in Oberpfälzer Mundart. Ein musikalischer Höhepunkt war das am Ende gemeinsam gesungene Lied "Schwarze Madonna". Die Gläubigen spendeten großen Applaus.
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