29.08.2017 - 20:00 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Feuerwehr, Porzellan, Wohnungen: Perfekte Totalsanierung in Neustadt Neues Leben für Feuerwehrhaus

"Es war eine wunderbare und kluge Entscheidung" lobt Bürgermeister Rupert Troppmann die Ergebnisse der Sanierung des ehemaligen Feuerwehrhauses in der Bräuhaus-straße 14. Entstanden sind sechs barrierefreie und zwei über Stufen erreichbare Wohnungen.

Bauherr Anton Korsche (rechts) erläutert den Gästen die Umbauarbeiten des ehemaligen Feuerwehrhauses zur modernen Wohnimmobilie im Wohnraum der größten von acht Wohnungen
von Autor gagProfil

Der Neustädter Unternehmer Anton Korsche hatte das Gebäude im vergangenen Jahr von der Wohnungsbaugesellschaft St. Martin erworben und generalsaniert. Bevor die Mieter einziehen, lud er Verkäufer und Vertreter der Stadt zur Besichtigung ein. Insgesamt gibt es sieben Zweizimmerwohnungen zwischen 52 und 61 Quadratmeter sowie eine Vierzimmerwohnung mit 114 Quadratmetern für eine Familie.

Von einer "Win-Win-Situation" sprach Bürgermeister Troppmann. "Wir als Kommune hätten dieses Haus niemals so schnell, so günstig und vor allem so hochwertig sanieren können." Es befinde sich in Top-Lage mitten in der Stadt." Alle Geschäfte, Schulen und Restaurants sind fußläufig erreichbar." Hinter dem Haus entstehen zusätzlich zehn Stellplätze für die Mieter.

Das Haus mit der wechselvollen Geschichte, das einst auch Lager für Toni Frank sowie Villeroy & Boch-Geschäft war, hat sein Gesicht total verändert. "Nur die Außenwände sind stehen geblieben", erklärten die Bauherren Anton und Christine Korsche. "Die Wohnungen sind schon alle vermietet, fast nur junge Leute." Etwa eine Million Euro hat Korsche investiert. Hochwertig sollte es sein, denn der Bauherr dachte vorübergehend daran, selbst einzuziehen. Das macht nun zumindest die Oma, die eine seniorengerechte Zweizimmerwohnung im Erdgeschoss bekomt.

Voll des Lobes ist Korsche über die Handwerker, die durchwegs aus der Region kommen. "Kein Pfusch, beste Handwerksarbeit und pünktliche Lieferung", bestätigte er. "Und das mitten in der Hauptsaison." Nachdem er aber vom Fach ist, wusste er, dass Spätherbst und Winter die beste Zeit für die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten sind.

"Entstanden ist alles beim Zoigl", verriet Korsche mit einem verschmitzten Blick auf Bürgermeister Troppmann. Mit dem Satz "ich wüsste da was für Dich" entschied sich das Schicksal der leer stehenden Immobilie hin zum Schatzkästchen in Sachen modernes Wohnen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp