Für Gesellschaft und eigenen Hof
Ortsobmannwahlen beim Bayerischen Bauernverband

Von links: Gerhard Greiner, Josef Lindner, Thomas Bauer, Thomas Bodensteiner, Franz Näger, Sabrina Manger, Josef Fenzl, Elisabeth Gollwitzer. Erhard Landgraf, Meik Hofmann, Christian Traxler und Karl Bäumler.

In der Gebietsversammlung des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) im "Scheidlerhof" war es nicht einfach, für alle Orte einen Ortsobmann zu finden.

Letzau. (zer) Umso mehr gratulierte Stellvertretender Kreisobmann Karl Bäumler den Gewählten und dankte ihnen für das Engagement. In seinem Referat sprach er zum Thema "Miteinander für Sie und Ihre Tiere zu Ihrem Erfolg." Dabei stand für ihn die Weiterentwicklung der Betriebe im Vordergrund.

Quantitative und qualitative Entwicklung mit dem Ziel der Erhöhung der Wertschöpfung und Steigerung der Lebensqualität der Bauernfamilien werde hoch angesetzt. So stehe der bäuerliche Familienbetrieb aus Sicht des BBV für Eigen- und gesellschaftliche Verantwortung, das generationenübergreifende Handeln mit einer selbstständigen Unternehmerstruktur sowie die Bildung von Eigentum. Der BBV setze sich für eine starke Durchsetzung der Interessen seiner Mitglieder bei der EU-Agrarpolitik ein.

"Die EU-Direktzahlungen sind eine finanzielle Grundsicherung für alle bayerischen Bauernfamilien." Die Entlastungsregelung bei Agrardiesel sei in den aktuellen Koalitionsverhandlungen wieder gesichert. Weitere Themen waren die Steuerbefreiung zur Schuldentilgung, kein notwendiger Sachkundenachweis bei der Tierhaltung und bundesweite Sozialwahlen im kommenden Jahr.

Fachberater Christian Traxler schloss sich mit seinem Bericht über die Sozialberatung im BBV an. Er sprach zum landwirtschaftlichen Sozialrecht und streifte die Themen Rente, Berufsgenossenschaft, Krankenkasse und Pflegeversicherung. Dabei ging es ihm um die Lebensphasen von der Ausbildung über Heirat und Familiengründung bis zum Ruhestand. Der BBV analysiere die betriebliche Situation in all diesen Zeiten, decke Sicherungslücken auf und biete Lösungskonzepte. "Wir optimieren die Vorsorgepläne und helfen langfristig zu planen und flexibel zu reagieren", warb Traxler.

Außerdem nannte er die Bedeutung der Rechtsberatung zu Jagdrecht, Kommunalabgabenrecht und Privatrecht mit Generationenfolgeberatung. Er verwies auf das Übergabeseminar am Samstag, 3. Dezember, in Altenstadt/WN in "D'Wirtschaft".

OrtsobmännerFür Letzau stellte sich lediglich Josef Fenzl als Ortsobmann zur Verfügung. Für Roschau bekam Ortsobmann Franz Näger als Stellvertreter Josef Lindner. Auch Beisitzer sind mit Gerhard Greiner und Thomas Bauer in dieser Gebietsgruppe mit dabei. In Edeldorf gewann Thomas Bodensteiner die Wahl. Stellvertreterin ist Sabrina Manger und Beisitzer sind Elisabeth Gollwitzer, Erhard Landgraf sowie Meik Hofmann. (zer)
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