06.03.2018 - 10:38 Uhr
Neustadt an der Waldnaab

Kampagne gegen Handy am Steuer nimmt 2018 noch mehr Fahrt auf Houst nu mehr Hirn

Auch in Weiden soll bald der Startschuss für die Kampagne "Houst a Hirn - lousd as handy lieng" fallen. Und im Landkreis Neustadt wollen die Initiatoren vom Kreisjugendring und die Polizei die Bemühungen noch verstärken. Wie die Vertreter der Polizeiinspektionen - Tobias Wirth (Neustadt/WN), Christian Simon (Eschenbach) und Jakob Stahl (Vohenstrauß) - jetzt ankündigten, sind im laufenden Jahr regelmäßige größere Kontrollen geplant, an denen zum Teil auch der Kreisjugendring beteiligt sein und präventiv informieren wird.

Bei einem Arbeitstreffen mit Landrat Andreas Meier (Vierter von links) legten die Initiatoren den Fahrplan für dieses Jahr fest. Bild: rs
von Autor RSProfil

Mit Transparenten und Plakaten unter anderen auf den Verkehrswachttafeln sowie "Give-Aways" wird auf die auch im Nachbarlandkreis Tirschenreuth laufende Aktion hingewiesen. Dies gaben die Initiatoren vom Jugendring mit Vorsitzendem Rupert Seitz und Geschäftsführer Martin Neumann sowie die Vertreter der Kooperationspartner der Polizeiinspektionen bei einem Arbeitstreffen mit Schirmherr Landrat Andreas Meier bekannt, der zugleich Chef der Verkehrswachten im Landkreis ist.

Im Rückblick wurden die bisherigen Aktionen nochmals beleuchtet. So hatte es nach einer viel beachteten Auftaktpressekonferenz im Oktober vor dem Landratsamt in Neustadt Verkehrskontrollen der drei Polizeiinspektionen Eschenbach, Vohenstrauß und Neustadt/WN gegeben. Mit dabei waren der Kreisjugendring und die Verkehrswachten. Dabei konnten viele Autofahrer auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer hingewiesen werden: Schon eine kurze Ablenkung führe zu einem womöglich fatalen Blindflug. Unabhängig von dem deutlich erhöhten fälligen Bußgeld sei die Gefährdung des Straßenverkehrs erheblich.

Landrat Meier will die Kampagne weiterhin gerne unterstützen, wie er versicherte. Man versuche insbesondere, auch die Fahranfänger zu erreichen. Da bereits Kontakte zum Innenministerium bestehen und eine Delegation aus Tirschenreuth die Aktion dort vorgestellt hat, wünscht man sich eine Ausweitung möglichst auf ganz Bayern. Die bisherige Resonanz sei sehr gut. Natürlich gelte es auch die Finanzierung längerfristig zu sichern.

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Weitere Informationen:

www.houst-a-hirn.de

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