02.03.2018 - 20:10 Uhr
Neustadt an der Waldnaab

Kindergärten erhalten Erlös aus Kalenderverkauf Alte Bilder für neue Fahrzeuge

Historische Postkarten haben den beiden Neustädter Kindergärten einen warmen Geldregen beschert. Der Verkauf eines Kalenders mit Motiven der Stadt bringt einen Erlös von 1200 Euro. Das schreit nach Wiederholung.

Theresa Uhl (Zweite von links) und Maria Neumann (rechts) bedanken sich bei Bürgermeister Rupert Troppmann (Zweiter von rechts) für jeweils 600 Euro aus dem Verkauf historischer Kalender. Bild: Schönberger
von Florian Bindl Kontakt Profil

Jeweils 600 Euro aus der Aktion gehen an die Kindergärten St. Josef und St. Martin. Die Spendenschecks übergab Bürgermeister Rupert Troppmann. Dazu hatte er Maria Neumann, die stellvertretende Leiterin der Kita St. Josef, und Theresa Uhl, die Leiterin der Kita St. Martin, eingeladen.

Es habe "eine Riesen-Nachfrage" gegeben, die Kalender seien rasch alle verkauft worden, berichtet Troppmann. Die ortsansässige Firma Fotobuch stiftete nun den Gewinn. "Vielen Dank dafür, wir sind stolz, Firmen mit solchem sozialen Engagement bei uns zu haben", sagte der Bürgermeister. Er weiß: "In den Kindergärten ist immer Bedarf. Jede Leiterin ist froh, wenn ein bisschen Geld auf der Seite ist."

Neumann und Uhl freuten sich über die willkommene Unterstützung. Sie wollen damit eine Märchenerzählerin beim Waldprojekt nach Neustadt lotsen. Zudem bestehe Bedarf an neuen Fahrzeugen in St. Josef, sagt Neumann. In St. Martin sei eine Wippe kaputt. "Bedarf ist immer, da könnten wir stundenlang aufzählen", sagten die beiden. Erste Investitionen seien dank der Spende nun möglich.

Das letzte Kalender-Projekt dürfte das nicht gewesen sein. Troppmann kündigte an, es werde 2019 wieder einen Verkauf geben. Erneut in Kooperation mit den Kindergärten. Die Kleinen dürften Bilder malen, mit denen ein neuer Jahreskalender gefüllt werden soll. "Ihr bekommt also nicht nur Geld, sondern auch eine Aufgabe", betonte er. Uhl zeigte sich von der Idee begeistert: "Wir werden gleich mit dem Malen anfangen." Der Erlös solle auch sozialen Zwecken gespendet werden.

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