06.09.2017 - 07:26 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Leserbriefe Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen

Zum Bericht "Stunk wegen Alu-Schweißerei" in der Samstagsausgabe vom 2. September: Der alte Grundsatz "wo gehobelt wird, da fallen Späne" gilt bis heute, natürlich auch beim Schleifen, beim Flexen, beim Sägen und bei allen anderen Metallbearbeitungen. Laut Gewerbeaufsichtsamt ist eine Gefährung für benachbarte Arbeitsplätze nicht zu erwarten.

von Externer BeitragProfil

Das ist sehr vage ausgedrückt und besagt meines Erachtens, dass nichts ausgeschlossen werden kann. Wissen denn die durch die Aluminiumbearbeitung entstehenden Feinstäube, Gifte und Dämpfe, dass sie die Werkshalle nicht verlassen dürfen? Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung sollte oberste Priorität haben, und das Recht auf Gesundheit darf dem Profitinteresse eines einzelnen Unternehmers nicht geopfert werden. Abgesehen davon würde sich dieser geplante Betrieb mitten im Wohngebiet befinden und sich überhaupt nicht ins Ortsbild einfügen. Warum beruft man sich immer wieder auf das sogenannte "Mischgebiet" wie etwa in der Kirchenstraße?

Andernorts verlagert man derartige Betriebe nach außerhalb in ein Industrie- oder Gewerbegebiet - und nicht inmitten schöner, gepflegter Häuser mit ihren Bewohnern. Auch wenn die baurechtliche Beurteilung diesen Betrieb als nicht störend beurteilt, passt so eine Werkshalle einfach nicht ins Ortsbild und wird von der Bevölkerung schon im Vorfeld als "Ortsverschandelung" eingestuft.

Ursula Kutzer, Rothenstadt

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