23.04.2018 - 11:34 Uhr
Oberpfalz

Neuer Landgerichtspräsident beim Landrat: Kaum Kontakt - "gut so"

"Bisher haben wir sehr wenig voneinander gehört - und das ist auch gut so", sagte Landrat Andreas Meier beim Antrittsbesuch des neuen Weidener Landgerichtspräsidenten Gerhard Heindl. Schließlich beweise der seltene Kontakt mit der Justiz, dass es keine Probleme gäbe. Dem 61-jährigen Waldsassener liegt gleichwohl viel an einer guten Gesprächsgrundlage. "Wenn man vernünftig miteinander reden kann - das ist das Wichtigste", sagt der Jurist, der in seiner 32-jährigen Berufslaufbahn verschiedenste Stationen als Richter oder Staatsanwalt durchlaufen hatte.

Mit einem Buch über den Landkreis bedankt sich Landrat Andreas Meier (links) für den Antrittsbesuch des neuen Landgerichtspräsidenten, Gerhard Heindl. Bild: bgm
von Benedikt GrimmProfil

Sowohl Landrat als auch Landgerichtspräsident erkennen eine zurückgehende Bereitschaft, Entscheidungen der Staatsgewalt zu akzeptieren. "Es wird mehr hinterfragt, und es muss mehr erklärt werden", sagt Meier, der von dieser Entwicklung alle Autoritäten betroffen sieht - egal, ob Verwaltungsstellen, Lehrer oder Polizeikräfte. Jurist Heindl sieht die Anfänge dieser Tendenz in den Studentenrevolten der 1968er.

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