P-Seminar des Gymnasiums Neustadt organisiert erstmals Schüleraustausch mit einer französischen Schule
Chapeau

Dem P-Seminar "Schulpartnerschaft" ist ein Coup gelungen. Die angehenden Abiturienten haben für die neunten Klassen zum ersten Mal in der Geschichte des Neustädter Gymnasiums einen Schüleraustausch mit Frankreich arrangiert. Die Gastgeber empfingen die Franzosen in der Aula. Bild: hfz

Das ist ein Kracher: Das P-Seminar "Schulpartnerschaft" der Q 12 unter der Leitung von Barbara Bauer hat erstmals einen Schüleraustausch mit einer französischen Schule auf die Beine gestellt. Das Gymnasium auf dem Felix bot den Schülern des Collège Jeanne d'Arc in Aulnoye Aymeries in der Nähe von Lille ein abwechslungsreiches Programm. Die gesamte Organisation übernahm das P-Seminars selbst.

Die sieben Pennäler der 9 a und 9 c hießen zusammen mit ihren Französischlehrern und Oberstudiendirektor Anton Hochberger ihre französischen Austauschpartner in Begleitung ihrer Deutschlehrerin Celine Leclere und dem Elternbeiratsvorsitzenden Michel Beriot in Neustadt willkommen. Nach einem Weißwurstfrühstück gab es ausreichend Gelegenheit, sich bei den Gruppenspielen, die das P-Seminar anleitete, besser kennenzulernen. Es folgten Empfänge im Lobkowitzerschloss durch Landrat Andreas Meier sowie im Rathaus durch Bürgermeister Rupert Troppmann.

Einen Tag verbrachten die Franzosen mit ihren deutschen Austauschpartnern, den Schülern des P-Seminars und den Lehrkräften Barbara Bauer und Sara Hammesfahr in Regensburg. Dort erwartete sie eine Altstadtrallye, die Besichtigung des Schlosses St. Emmeram und ein Besuch des Weihnachtsmarktes Thurn und Taxis.

Die französischen Gäste lernten auch den deutschen Schulalltag kennen. Ein spielerisches Sportprogramm unter der Leitung des P-Seminars lockerte das Ganze auf. Dazu gehörte auch Klettern in der Berufsschulturnhalle in Weiden. Das Wochenende bei den Gastfamilien brachte endgültig das letzte Eis zum Brechen, so dass der ein oder anderen französische Schüler gar nicht mehr nach Hause wollte.

Am letzten gemeinsamen Tag ging es, begleitet von den Lehrkräften Josef Markl und Irene Birner, mit dem Zug nach Nürnberg. Neben der Besichtigung der Kaiserburg und der Lochgefängnisse in den Kellergewölben des Alten Rathauses schlenderten die Schüler über den Christkindlesmarkt.

Den Abschluss bildete ein Abschiedsabend in der Mensa des Gymnasiums, zu dem die Schüler mit ihren Familien sowie die Lehrer eingeladen waren. Nach einer kurzen Nacht hieß es am Bahnhof in Weiden Abschied nehmen. Aber die ein oder andere vergossene Träne wich schnell der Vorfreude auf den Gegenbesuch schon in drei Monaten.
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