St.-Felix-Schule bietet viele Fördermöglichkeiten - SVE für Kinder von 3 bis 6 Jahren - Zwei ...
Spielerisch Lernen mit allen Sinnen

Die St.-Felix-Schule bietet für Eltern von Vorschulkindern zwei Alternativen. Zum einen hat es sich die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) zur Aufgabe gemacht, Kinder zwischen 3 und 6 Jahren mit Entwicklungsverzögerungen und Sprachauffälligkeiten individuell auf die Schule vorzubereiten. Besonders bei einer möglichen Zurückstellung sollte an diese Möglichkeit der Förderung gedacht werden.

Eine weitere Alternative zur Einschulung bieten die Diagnose- und Förderklassen. Hier wird der Stoff des normalen Grundschullehrplans der ersten beiden Schuljahre auf drei Jahre verteilt. In einem kontinuierlichen Lehrgang haben die Kinder haben mehr Zeit und Ruhe, um besonders die Grundlagen für das Lesen, Schreiben und Rechnen besser zu erlernen. Dazu gehört auch die sogenannte "phonologische Bewusstheit", also das Klatschen von Silben, das Finden von Reimwörtern und das Hören von Lauten in Wörtern.

"Durch die kleinen Klassen von rund zwölf Schülern können wir die Kinder speziell nach ihren Bedürfnissen fördern", erklärt Studienrätin Ulrike Hübner. "Außerdem können wir durch das zusätzliche Jahr einen sanften Übergang von Kindergarten zur Schule gestalten", ergänzt Studienrätin Monika Hummel. Die Pädagoginnen haben langjährige Erfahrungen mit Schulanfängern.

Oft werden Entwicklungsstörungen erst bei der Untersuchung zur Einschulung erkannt. In der Diagnose- und Förderklasse wird deswegen für jedes Kind individuell ein Förderplan erstellt. Zum Lösen von Lernblockaden sind das Lernen mit dem ganzen Körper und ganzheitliche Lernmethoden hilfreiche Möglichkeiten. Durch ein Lernen mit allen Sinnen wird der Stoff umfassender aufgenommen und bleibt dauerhaft im Gedächtnis. Das spielt besonders beim Erlernen der Buchstaben und Ziffern eine große Rolle. Weiterhin stehen auch vielfältige Anschauungsmaterialien zur Verfügung. "Ein Wechsel in eine Regelschule ist jederzeit möglich", informiert Schulleiter Rainer Hetz. Entscheiden sich die Eltern für den Verbleib am Förderzentrum, besteht die Möglichkeit, die Schule in der neunten Klasse mit dem Förder- oder Mittelschulabschluss zu beenden.

Zum Einzugsbereich der Schule gehören Neustadt/WN, Altenstadt/WN, Windischeschenbach, Parkstein, Kirchendemenreuth, Püchersreuth, Störnstein, Theiseil, Pirk, Schirmitz, Bechtsrieth, Irchenrieth, Etzenricht, Mantel, Weiherhammer und Kohlberg aufgenommen. Der Schulwegtransport ist kostenlos.

AnmeldungDie Schuleinschreibung ist vom 16. bis 20. April. Eine genaue Uhrzeit sollte vereinbart werden. Eltern können auch einen unverbindlichen Beratungstermin ausmachen. Das Sekretariat ist täglich von 7.30 bis 12 Uhr besetzt, Telefon 09602/91670. Zusätzlich zum Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 9 ist es möglich die offene Ganztagesgruppe der Schule zu besuchen. Geboten wird eine pädagogische Betreuung mit Mittagessen und Hausaufgabenzeit bis 16 Uhr. (arw)
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