Thema Unfallverhütung an den Schulen
Gaffer ausdrücklich erwünscht

Thementag an der Schule mit realistischer Übung

Die Gaffer hatten einen Logenplatz. Bei einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten, der sich zwischen Real- und St.-Felix-Schule ereignet hatte, standen sie in der ersten Reihe. Die Rede ist von etwa 100 Acht- und Neuntklässlern beider Bildungseinrichtungen. Nur Fotografieren war verboten. Die Schüler sollten das dramatsiche Szenario mit eigenen Augen sehen und nicht durch die Linse einer Kamera. Im Wesentlichen ging es um das Thema Disco-Unfälle.

Durch einen Film wurden die Jugendlichen in der Realschulturnhalle mit der Thematik konfrontiert. Rektorin Irene Sebald und Schulleiter Rainer Hetz von der St.-Felix-Schule begrüßten zum Themenvormittag die Verantwortlichen von Polizei, BRK und Feuerwehr. Stellvertretender Landrat Albert Nickl erinnerte sich an seine Disco-Fahrten. "Es war immer unser Bemühen, dass wir gesund zu Hause ankamen, egal wie lustig der Abend war." Mit Bildern und einem Kurzfilm erläuterte der Vertreter der Feuerwehr, wie ein Unfall-Einsatz abläuft. BRK und Polizei schlossen sich mit Schilderungen an.

Derweilen wurden die Schüler Kristina und Marsell von Markus Fischer vom BRK für ihren "Auftritt" als Notfalldarsteller fit gemacht. Sie spielten die Opfer eines Verkehrsunfalls mit zwei eingeklemmten Personen, der im Hof der Schule simuliert wurde. Tonio Kos setzte den Notruf ab. Unter der Regie der Leitenden Notärztin Gudrun Graf arbeiteten die Rettungskräfte so realistisch wie möglich vor den Augen der Schüler Hand in Hand.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung statt. Es waren zwei Rettungs- und ein Notarztwagen sowie sechs Einsatzkräfte vom BRK und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, besetzt mit sechs Mann, im Einsatz.
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