Volles Gotteshaus beim Konzert des Oberpfälzer Volksliedkreises in St. Felix
Seelennahrung zu Weihnachten

Über 30 Mitwirkende hatte Karl Wildenauer (links) zum Adventskonzert des Oberpfälzer Volksliedkreises organisiert. Sie servierten ein abwechslungsreiches Programm, vom Volkstümlichen bis hin zur Klassik.

Der Oberpfälzer Volksliedkreis servierte den Besuchern des Adventskonzerts in der Wallfahrtskirche St. Felix eine besondere Mischung. In einem abwechslungsreichen Konzert bekamen die Zuhörer im vollbesetzten Gotteshaus volkstümliche Weisen, aber auch klassische Orgelstücke zu hören.

Neustadt . Für das Programm zeichnete Karl Wildenauer verantwortlich. Er hatte über 30 Mitwirkende eingeladen. Gemeinsam mit Pia Neumann, Maria Bergmann, Gerhard Nikol, Heidi Piehler und Christoph Höning (Kontrabass) eröffnete er mit seiner "Neustädter Klarinettenmuse" und dem aus Südtirol stammenden andächtigen "Langenwanger Jodler" den Abend.

Helle, klare Stimme

Als Klangkörper gut aufgestellt waren auch die "Neustädter Weisenbläser" mit Andreas Bäumler (Flügelhorn), Maria Wildenauer (Tenorhorn) und Andreas Träger (Tuba). Die trugen unter anderem ein "Andante aus Altbaiern" vor. Den volksmusikalischen Touch brachte das Volksmusikduo Jürgen Eckert und Ramona Gleißner ein. Mit gut aufeinander abgestimmten Stimmen sangen sie "Ein stilles Gebet an meine Mutter" oder das Bekannte "Sterne der Heiligen Nacht" zu Gehör. Mit ihrer hellen, klaren Stimme überzeugte Theresa Uhl. Sie hatte sich zwei Lieder von Lorenz Maierhofer über die stille Zeit und das Leuchten im Advent ausgesucht. Mit klassischen Stücken von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Frédéric Chopin ließ Christine Behr die Kirchenorgel ertönen.

Sie begleitete auch Raphael Ernst bei seinem Solo "Die Ehre Gottes aus der Natur" und dem "Ave Maria" von César Franck. Abgerundet wurde das musikalische Angebot von der Veeh-Harfen-Gruppe der Musikschule. Unter Leitung von Maria Wildenauer trugen die Harfenspieler "Jetzt kommt die kalte Winterzeit" vor, das Anette Grau mit einem Textvortrag untermalte. Besonders beim "Weihnachtsjodler" berührten die harmonischen Klänge das Publikum.

Licht und Frieden

Guardian Pater Stanislaus trug besinnliche Texte vor. Er ging unter anderem der Frage nach: "Was ist eigentlich Advent? Nur ein Vorwand für Hektik und Geschäft, garniert mit sentimentalen Schablonen?" Für ihn ist Advent viel mehr, nämlich eine Zeit, in der eine sonst fast vergessene Güte mobilisiert werde. Er erinnerte auch an Begrenzungen, die unser Leben ausmachen würden. Keiner könne uns das Dunkel unseres Lebens nehmen. Gott komme aber aus seiner Unbegrenztheit in die Begrenzungen unseres Lebens, damit wir sie besser aushalten könnten.

Am Ende der besinnlichen Stunde dankte er den Mitwirkenden. "Es ist schön, dass wir uns gegenseitig Licht und Frieden schenken wollen." Mit seinem Segen, großem Applaus und dem gemeinsam gesungenen "Tauet Himmel den Gerechten" endete eine besinnliche Stunde, mit einer gelungenen Mischung musikalischer Interpretationen und tiefen Texten. Spenden der Besucher kommen der Renovierung der Orgel zugute.
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